Dienstag, 22. Juli 2014

{Rezept} Einfache Misosuppe


Seit einer gefühlten Ewigkeit wollte ich eine Misosuppe ausprobieren - beim Asiaten wird sie häufig mit Fischsud gekocht und scheidet daher aus. Misopaste habe ich mir vor einiger Zeit mal beim Asiaten geholt (es gab ein Intermezzo, während dessen Feta entstehen sollte - klappte nicht so recht, wird daher nicht gezeigt ;) ) und auf Anraten der Verkäuferin in Päckchen á 30 g (entspricht ca. 1 EL) abgepackt und eingefroren. So hielt sich die Paste nun schon ein paar Monate und konnte endlich verwendet werden - die Suppe schmeckte ganz hervorragend und die Misopaste hat nichts von ihrem Geschmack eingebüßt.

Ich habe es mir geschenkt, vorab einen Fond aus Algen und Pilzen zu kochen und stattdessen ein paar Pilze als Suppeneinlage hineingegeben - schließlich sollte die Suppe schnell gehen, einfach sein und meinen Vorräten angepasst werden ;)

Man nehme...
3 Möhren, in dünne Streifen geschnitten
Grünes Gemüse, in Streifen geschnitten (ich hatte 1 Zucchini, die Röschen 1/2 Brokkolis, 150 g Prinzessbohnen)
4 Champignons, in feine Streifen geschnitten
3 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
200 g Naturtofu, in Würfel geschnitten
Gemüsebrühe oder DIY-Fond
3-4 EL Misopaste, hell (oder dunkel - dann schmeckt die Suppe intensiver)

2,5 Liter Wasser zum Kochen bringen. Wenig (!!!) Gemüsebrühe einrühren bzw. direkt einen selbstgemachten Fond zum Kochen verwenden - die Misopaste ist sehr würzig, daher zu Beginn lieber weniger Würze verwenden, sonst wird es schnell zu salzig.
Dann die Karotten hineingeben und ca. 5 min. köcheln lassen. Von den Frühlingszwiebeln die grünen Stiele beiseitelegen und nur das weiße, zwiebelige Endstück mit dem restlichen Gemüse und dem Tofu schwungvoll ins Wasser werfen. Weitere 2 - 5 min. köcheln lassen.
Temperatur des Herdes ausstellen und die Misopaste erst dann einrühren, wenn das Wasser nicht mehr kocht, da Miso ansonsten sein Aroma verlieren kann.
Weitere 5 min. ziehen lassen, in Suppenschüsseln füllen und mit den restlichen Frühlingszwiebeln bestreut servieren.

Dauer: 15 min. Gemüse vorbereiten + 15 min. Maixmalkochzeit = 30 min. und die gesunde Suppe steht auf dem Tisch

La Familia




Sonntag, 20. Juli 2014

{Rezept} Kokos-Heidelbeer-Kuchen vom Blech


Vor kurzem las ich bei Baking the law von einem Gewinnspiel - sie wollte unsere liebsten Beerenkuchen sehen und wer mich kennt, wundert sich nicht über diesen heidelbeerlastigen Beitrag ;)
Bis zum 11.08.2014 kann man hier noch sein Glück versuchen und beerenstarke Rezepte zeigen!


Passend zum Sommersonntag der Woche habe ich daher heute ein beeriges Kuchenrezept dabei, das auch bei der nichtveganen Verwandtschaft super ankam. Die Kombination Heidelbeer-Kokos schmeckt unheimlich lecker und dank einer tüchtigen Portion Kokosmilch kommt der Teig ohne weiteres Fett aus. Lässt man die Kokosraspeln im Teig weg, wird er feinporiger und geschmeidiger - doch probiert es einfach selbst:

Man nehme...
...für den Teig
480 g Dinkelmehl
170 g Zucker
1 Pckch. Backpulver
300 g cremige (umgerührte) Kokosmilch
150 ml Sprudelwasser
n. B. 60 g Kokosraspeln
ca. 300 g Heidelbeeren

...für die Streusel
200 g Dinkelmehl
80 g Zucker
Prise Salz
120 g Alsan
40 g Kokosraspeln

Zunächst den Teig herstellen. Dazu alle trockenen Zutaten miteinander mischen und dann mit Kokosmilch und Sprudelwasser zu einem glatten Teig rühren.
Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen und Heidelbeeren in dekorativer Manier hineindrücken.
Für die Streusel alle Zutaten miteinander vermischen und über den vorbereiteten Kuchen zupfen.

Bei 180° Ober-/Unterhitze ca. 40 min. backen

Dauer: 5 min. Teig mantschen + 5 min. Streuselherstellung + 40 min. sehnsüchtiges Warten = 50 min. zum duftenden Kokostraum

Ergibt 1 Blech beeriger Superkuchen

auch Tommy ist bei der Fotosession schwer angetan

Samstag, 19. Juli 2014

{Produkttest} Katzenfutter von Amicat und Vegusto

"Heute, sagt Frau Schulz, soll ich mal das Reden übernehmen - schließlich habe ich mich ja auch durch die verschiedenen Produkte getestet.
Die Rede ist natürlich von Katzenfutter!

Am allerliebsten esse ich Mäuse. Das liegt nunmal in meiner Natur, aber da Frau Schulz außerordentlich ungern Mäuse kauft (wenn ich es mir recht überlege, hat sie das noch nie getan - Unverschämtheit eigentlich!), esse ich gelegentlich auch mal etwas anderes. Mein Kumpel Mio ist aktuell mal wieder auf Sommerurlaub in der Nachbarschaft und kann daher nicht mitreden - alle Jahre wieder, aber ab Herbst ist er ja wieder da.

Doch zurück zum Futter.
Frau Schulz mischte mir eines Tages ein neues Futter zusammen - hätte sie es nicht mit viel Brimborium angerichtet, hätte ich es gar nicht gemerkt - ich bin nämlich nicht so wählerisch, wie es uns Katzen nachgesagt wird. Trotzdem soll es natürlich schmecken - und das hat es auch.
Die Mischung aus Amicat Trockenfutter, verrührt mit Wasser und getoppt mit etwas Nassfutter von Vegusto (danke an Frau Schulz für die Info, ich bin des Lesens noch nicht ganz mächtig) schmeckt mir jedenfalls.

Doch genug - ich gehe bei diesem schönen Wetter ein bisschen streunen!"


Danke, lieber TomTom, für diese Worte.

Die genannten Katzenfuttersorten finden sich in verschiedenen Onlineshops, z.B. bei boutique-vegan (Danke an dieser Stelle, dass TomTom sich mal durch die Sorten testen durfte :) ).

Die Zusammensetzung ist wie folgt:
1.) AMICAT (Trockenfutter, Alleinfuttermittel)

Maiskleber, Mais, Maiskeimöl, Reisprotein, ganze Erbsen, Erbsenfasern, Bierhefe, Dicalciumphosphat, Leinsamen, hydrolysiertes pflanzliches Protein, Kartoffelprotein, Natriumchlorid, Calciumcarbonat, Rapsöl
Mit Vitaminen A, D3, E, Mineralstoffen Eisen, Jod, Selen, Zink, Mangan, Taurin (0,15%), L-Carnitin angereichert

2.) Vegusto-Cat Forest (Nassfutter, kein Alleinfuttermittel)

Wasser, Weizeneiweiss (Gluten), pflanzliche Öle und Fette (nicht gehärtet), Vegecat?, Hefe, pflanzliche Würze, Reisstärke, Pilze, Bindemittel (Johannisbrotkernmehl, Carraghenan), Steinsalz, Kräuter, Vegecat?: Ascophyllum Nodosum, Kalziumkarbonat, Di-Kalzium Phosphat, DL-Methionin, Taurin, Vitamin B4 (Cholinchlorid), Vitamin E (dl-Alpha-Tocopherolacetat), Zinkoxid, Eisensulfat, Vitamin A-Acetat, Kupfersulfat, Vitamin D2 (Ergocalciferol), Natriumselenit, Vitamin B12   

Veganes Katzenfutter erhitzt immer wieder die Gemüter. Es gibt unzählige Diskussionen zu diesem Thema und jede Seite hat Argumente, die unwiderlegbar erscheinen. Ich habe mich lange mit dieser Thematik auseinandergesetzt, vor allem auch, da es veganes Katzenfutter als Alleinfuttermittel vor allem als Trockenfutter gibt. Daher hat Tommy das Futter auch mit der dreifachen Menge Wasser bekommen - die Anreicherung von Trockenfutter mit Wasser empfiehlt sich übrigens auch bei herkömmlichem Futter.

Ich stehe veganem Katzenfutter immer noch zwiegespalten gegenüber, war aber neugierig, ob die Jungs das Futter überhaupt annehmen. Tommy hat es sofort weggeschlabbert, Mio (als er ein paar Tage später mal wieder zu Besuch war) hat es ebenfalls gefressen.

Zum Thema Tierfütterung und speziell vegane Katzenfütterung sollte sich jeder sein eigenes Bild machen. Meine zwei Jungs haben dank unbegrenztem Freigang die Möglichkeit, draußen zu jagen und sind daher bei einer veganen Fütterung meinerseits dennoch niemals ganz vegan. Wie ich es bei Wohnungskatzen halten würde, kann ich nicht sagen.


Gerne gebe ich Interessierten nachfolgend weitere Links, die zum Thema vegane Katzenernährung informieren (die Gegenseite kommt in anderer Form oft genug zu Wort und soll an dieser Stelle nicht zitiert werden):
Sehr ausführlich setzt PETA sich mit diesem Thema auseinander: https://www.peta.de/vegetarischehundeundkatzen#.U8oXCYGbg94
Hier wird die Meinung eines Tierarztes zitiert: http://www.provegan.info/de/infothek/detailseite-infothek/vegane-katzenernaehrung/

Mittwoch, 16. Juli 2014

Vegan Wednesday #99


Uiuiuiuiui - nur noch sieben Mal schlafen und dann ist es so weit: der 100. Vegan Wednesday geht kommenden Mittwoch Hand in Hand mit meiner Abschlussprüfung in Geschichte einher! Ich bin den Mädels aus unserem Organisationsteam Regina, Petzi, Cara und natürlich dem Lieblingskeks unendlich dankbar für die tolle gemeinsame Zeit, die wunderbaren Ideen und natürlich für die Möglichkeit, dieses große Ereignis mit euch allen feiern zu können! Wir fünf lassen uns natürlich nicht lumpen und ab dem 23.07. werdet ihr auf unseren Blogs viele Überraschungen finden - kleine und große, leckere und praktische, etwas für Mädchen, etwas für Jungen und etwas für alle! Also schaut doch in der Woche nach dem Vegan Wednesday bei uns vorbei und seht, was wir uns als Jubiliare haben einfallen lassen, um dieses Ereignis mit euch zu feiern.

Doch noch ist es nicht so weit.. In der letzten Woche vor dem Jubiläum sammelt Regina eure Beiträge und ich zeige euch, was es in den letzten Tagen auf meinen Teller geschafft hat.

Am Sonntag habe ich ja für Petzis Bloggeburtstag bereits leckere Heidelbeer-Pfannkuchen gebacken und habe darüber hinaus noch ein bisschen in ihrer Rezepttruhe gestöbert. Bis zum 31.07. könnt ihr noch ein Rezept nachkochen und vielleicht etwas gewinnen.
Mich hat das Stöbern ganz und gar glücklich gestimmt und so habe ich etwas nachgekocht, was ich schon lange mal probieren wollte: Tofu-Rühr"ei"!
Meine Variante schmeckt dank Kala Namak überraschend intensiv nach Ei und kommt bald auch noch als Rezept, ich möchte euch aber schonmal mit einem Bild etwas Appetit machen:


Montagabend legte ich dann eine kleine Backarie ein und fabrizierte neben einer weiteren Pestoblume zwei Sweethearts: einen Heidelbeer-Kokos-Kuchen vom Blech und einen Johannisbeer-Käsekuchen. Die Rezepte zum Kuchen tippe ich die Tage mal ein - alle drei Leckereien fanden gestern ihren Platz auf der Geburtstagstafel meines Patenonkels und kamen sehr gut an.


Selbst TomTom musste mal ein Näschen vom Heidelbeer-Kokos-Kuchen nehmen - dieses Stück habe ich natürlich selbst gegessen und nicht weiterverschenkt ;)


So sind wir also beim heutigen Mittwoch angekommen.
Das Frühstück habe ich prompt vergessen zu fotografieren - ich denke aber, ihr überlebt auch ohne ein Foto meines immergleichen Müslis mit Obst ;)

Danach war Lernen angesagt. Aktuell lerne ich auf die kommende Mittwochsprüfung und darf mir alles zu Karl dem Großen, der Gründung der attischen Demokratie und dem römischen Adoptivkaisertum zu Gemüte führen. Nach vier Stunden Lernerei ging ich dann schnell einkaufen und machte mir danach einen großen gemischten Salat:


Als Nachtisch gab es ein bisschen Vanille"joghurt" mit Heidelbeeren - ehrlich, ich kann mir nichts schöneres vorstellen als ein Bad in einer Wanne voll Heidelbeeren ^^


 Damit ihr meinen Lernfortschritt seht, habe ich den abendlichen Smoothie - diesmal quitschsüß dank 1 reifen Banane und 1/8 Wassermelone - ebenfalls auf dem Lerntisch abgelichtet:


Heute bin ich mit meiner Zusammenfassung über Karl den Großen fertig geworden - morgen beginnt dann meine persönliche Schlacht gegen attische Demokratie und Adoptivkaisertum.

Euch wünsche ich einen wundervollen Abend und eine schöne Restwoche!



Montag, 14. Juli 2014

{Rezept} Zucchinisuppe für Angie und Mampfred

Hier speiste Mampfred schon sehr zufrieden veganes Eis mit - noch gut behütet in Mamas Bauch

Trari-trara, der Mampfred ist da!
So oder so ähnlich habe ich von der Ankunft des kleinen Sprösslings erfahren, der neben Hatschi, Melek und M. nun auch in Angies Haushalt lebt.

Als die frischgebackene Mama mich daher fragte, ob ich für ihren Blog Bissen für's Gewissen nicht einen Gastbeitrag schreiben möchte, ließ ich mich nicht lange bitten - ist doch sonnenklar, dass ich mich in die Küche stelle und etwas für Angie und Mampfred zusammenrühre! Angies Wunsch nach der Geburt war etwas Leichtes (sonst hätte es einen Kuchen gegeben) und so schafft es meine Zucchinisuppe heute als Gastrezept zu Angie.

Die Suppe ist schnell gekocht, schmeckt herrlich cremig und hat dank Dill und etwas Zitrone einen angenehm frischen Geschmack.

Schaut doch mal bei Angie vorbei, dort findet ihr das Rezept - und ich streife mal durch meinen Kalender, wann ich Angie und Mampfred endlich mal besuchen kann!

 

Sonntag, 13. Juli 2014

{Rezept} Heidelbeer-Pfannkuchen

Pünktlich zum Sonntag habe ich ein ganz und gar wunderbares Frühstück mitgebracht - Heidelbeer-Pfannkuchen, die dank der Jahreszeit mit frischen Beeren auftrumpfen können.

Auf die Idee hat mich Petzi gebracht, die aktuell ihr zweijähriges Blogbestehen feiert - anlässlich ihres Geburtstages hat sie dazu aufgerufen, ein Rezept von ihr nachzukochen (es gibt auch etwas zu gewinnen - schaut mal hier vorbei). Da ich Petzis Blog schon sehr lange verfolge und mich jeden Mittwoch auf ihre zuckersüße Gute-Laune-Tasse freue, stand für mich schnell fest, dass ich an dieser Aktion teilnehmen möchte. Doch nachdem ich Petzis Rezeptseite gesichtet hatte, fiel mir die Wahl des nachzukochenden Gerichtes schwer.
Meine Favoriten waren
- Bananenbrot
- Polenta-Muffins
- Kichererbseneintopf mit Brokkoli in Mandelsauce
- Indischer Dahl
- Linsen-Bolognese
- Tofu-"Eier"speise
- Tofu-Bolognese

Ihr seht schon - Entscheidungen sind nicht gerade meine Stärke! Und so habe ich einfach beschlossen, alle diese Gerichte nachzukochen. Die Rezepte habe ich schon ausgedruckt und in meinen "To-cook-Ordner" abgeheftet.
Da dieser allerdings bereits ziemlich dick ist und ich nicht weiss, wann ich zu den Nachkochaktionen komme, habe ich mich das Rezept, was mich am meisten angelacht hat, jetzt schon ausprobiert: Heidelbeer-Pfannkuchen, die es bei mir ebenso wie bei Petzi sonntags gab!

Das Originalrezept habe ich ein winziges bisschen geändert (zB frische Heidelbeeren genommen, da mein Kühlschrank dies gerade hergab). Aber das ist doch das schöne an Foodblogs: man muss Rezepte nicht sklavisch nachkochen, sondern wird zu neuen Kreationen animiert und findet bestenfalls Gefallen an den Ideen anderer.


So ging es mir jedenfalls und ich hoffe, meine Interpretation der Pfannkuchen gefällt dir, liebe Petzi!

Man nehme...
75 g frische Heidelbeeren
15 g Agavendicksaft
1/2 TL Vanillezucker
1/2 TL Backpulver
90 g VK-Mehl
120 ml Haferdrink
Prise Salz
Prise Zimt

Zunächst Mehl, Vanillezucker, Backpulver, Salz und Zimt miteinander verrühren. Dann mit Agavendicksaft und Haferdrink zu einem glatten Pfannkuchenteig rühren. Öl in einer Pfanne erhitzen. Nun die Heidelbeeren vorsichtig unter den Teig rühren und portionsweise zu Pancakes ausbacken.
Die Pancakes wenden, wenn sie an den Rändern hellbraun werden - dann aus der Pfanne nehmen und auf etwas Küchenkrepp abfetten.
Serviert wurden sie bei mir mit Vanille-Sojajoghurt, frischen Heidelbeeren und Zimt-und-Zucker.
Ich habe fünf Pancakes herausbekommen, was für eine Person schon sehr üppig ist - ich habe sie aber geschafft :)

Dauer: 5 min. Teig herstellen + 7 min. Pancakesherstellung = nicht mal 15 min. zum perfekten Sonntagsfrühstück!

Singlelicious


Freitag, 11. Juli 2014

{Rezept} Artischockensuppe für kalte Julitage






Ich überlege ja gerade ernsthaft, wieder die Heizung anzuschalten - für diese Jahreszeit ist es definitiv zu kalt und wenn ich bei dem ungemütlichen Wetter nach draußen schaue, brauche ich ein bisschen Soulfood.. Was passt da besser als eine warme Suppe?

Das Rezept dieser Suppe stammt aus einem meiner aktuellen Kochbuchfavoriten Internationale Klassiker vegan, das mit viel Phantasie und leckeren Gerichten in die Ferne entführt. Nachdem ich die Suppe bereits vor einiger Zeit ausprobiert habe, musste ich sie dieser Tage erneut kochen, da sie mich einfach glücklich macht! Wer Artischocken bislang nur auf Pizza kennt, sollte sich dringend an diese Suppe wagen - sie schmeckt sehr fein und eignet sich sowohl als Opener, als auch als Hauptgericht für Hungrige á la Schulz.

Man nehme...
1 Dose Artischockenherzen
Saft von 1 Zitrone
4 Kartoffeln
1 Stange Lauch
1 Zwiebel
Olivenöl
2 Knoblauchzehen
1 Lorbeerblatt
1/2 TL Thymian (frisch)
ca. 1,2 l Gemüsebrühe
1/2 Bund Petersilie
nach Belieben 200 ml Pflanzensahne (ich habe Sojasahne genommen, im Original wird auf Reissahne referiert)
Salz, Pfeffer

Kartoffeln schälen, würfeln. Das Weiße vom Lauch in Ringe schneiden und mit der gewürfelten Zwiebel in etwas Öl anschwitzen. Kartoffeln und abgetropfte Artischocken zugeben und mitbraten. Knoblauch pressen und gemeinsam mit Lorbeer und Thymian ebenfalls in den Topf geben. Mit Gemüsebrühe ablöschen und alles ca. 30 - 40 min. köcheln lassen.

Die Suppe pürieren und Zitronensaft und feingehackte Petersilie zufügen.
Mit Salz & Pfeffer abschmecken und nach Bedarf mit Sojasahne verfeinern.

Dazu schmeckt ein kräftiges Roggenbrot.

Dauer: 10 min. Gemüse schnibbeln + 40 min. köcheln lassen = 50 min., die sich lohnen

La Familia

Donnerstag, 10. Juli 2014

Vegan Wednesday #98


Wir nähern uns in riesigen Schritten der großen 0 und ihr habt es bestimmt auch schon mitbekommen - ab dem 23.07.2014, dem 100. Vegan Wednesday, starten Cara (think.care.act), Regina (muc.veg), Petzi (from veggie to vegan), Mme Lieblingskeks (cookiesandstyle), die dieser Tage auch sammelt,  und meine Wenigkeit eine große Jubiläumsparty mit allerlei tollen Verlosungen, Überraschungen und hoffentlich mit DIR! In der Woche ab dem 23.07. lohnt es sich also ganz besonders, auf unseren Blogs vorbeizuschauen ;)

Doch heute seid ihr bei mir zu Gast und das freut mich natürlich ganz besonders!
Aktuell lässt sich der Sommer ja etwas bitten, weshalb ich die Zeit bis zur nächsten Baderunde dazu nutze, der Bikinifigur 2014 näher zu kommen. Abends fällt das Essen daher aus und wird durch einen grünen Smoothie oder einfach Tee ersetzt. Morgens gibt es wie immer Overnight-Oats mit frischem Obst und das eigentliche Essen spielt sich daher seit Wochen mittags ab.

Gestern ging es mit zwei wunderbaren Arbeitskolleginnen zum Libanesen. Jess und ich sind beide vegan, Ms. Croft zwar Omni, aber seit sie mehr mit uns zu tun hat, isst sie immer häufiger vegan. So gab es bei Jess ein Falaffel-Sandwich, bei mir selbiges + Gemüse und bei Ms. Croft Kichererbsen-Auberginen-Gemüse mit Reis. Alles lecker :)


Ansonsten war das Essen eher langweilig - oft reicht es nur für ein schnelles Avocadobrot mit etwas Rohkost.
Ganz und gar nicht langweilig war dafür der Tierrechtsinfostand, der vor zwei Wochen unsere Innenstadt zierte. Über facebook hatte ich von der Aktion erfahren und spontan für Naschereien gesorgt: Es gab neben Blaubeermuffins und Oreokuchen (von den Initiatoren) daher einen Aprikosenkuchen, Schoko- und Erdnusscookies und bunt verzierte Orangenmuffins von mir:




Der Stand kam sehr gut an und am Ende waren alle Leckereien weg!

Natürlich war ich in der letzten Zeit auch viel mit Flapsi unterwegs - gutes Wetter braucht sie zum schwimmen nicht ;)