Mittwoch, 15. Oktober 2014

{Futter für die Mutter} Einfache Peanutbutter-Bananen-Cupcakes


 
Liebste Angie,

wie immer auf den allerletzten Drücker, reiche ich heute noch das Rezept zu den folgenden Cupcakes ein - auf dass sie dir und Mampfi munden mögen!

Zu ihrem Blogevent "Futter für die Mutter" rief Angie von bissenfuersgewissen dazu auf, ihr leichte, schnell umsetzbare und möglichst köstliche Rezepte zu präsentieren, die sie durch die Stillzeit mit Mampfi tragen.
Gesagt - getan - und gleichwohl ich zwar keinen Mampfi mein Eigen nennen kann, habe auch ich essfreudige Menschen in meiner Umgebung, die die folgenden Cupcakes testen durften:



Man nehme...
...für die Muffins
2 Bananen
200 g Dinkelmehl
50 g Stärke
50 g Erdnussbutter
60 g Rapsöl
60 ml Sprudel
120 g brauner Zucker
1 TL Backpulver
Prise Zimt
Prise Salz

Mampfi schläft gerade? Prima. Dann leg los:
Zucker, Zimt, Salz, Backpulver, Mehl und Stärke vermischen.
Die Bananen pürieren oder gründlich mit einer Gabel zerdrücken.
Alles einhändig mit einem Schneebesen verrühren, bis ein Muffinteig entstanden ist.
In ein mit dekorativen Förmchen ausgestattes Muffinblech setzen und bei 175°C ca. 20 - 25 min. backen.
Mampfi ist derweil aufgewacht und brabbelt zufrieden vor sich hin. Die Backzeit der Muffins reicht perfekt für eine Runde Windeln wechseln und Mampfi bobbeln, dann schnell das Blech aus dem Ofen holen und zurück zu Mampfi.

...für die Creme
175 g Margarine
75 g Puderzucker
1 EL Kakao
80 g Zartbitterschokolade
Prise Zimt

M. kommt nach Hause. Perfekt - Mampfi an Papa übergeben und selbst an die Schüsseln gehen, Frosting vorbereiten:
Schoki schmelzen. Margarine zimmerwarm mit dem Puderzucker schaumig schlagen. Dann Kakao und geschmolzene Schoki und natürlich Zimt unterrühren.
Ab in den Kühlschrank und mindestens 30 min. darin parken.
Mampfi hat Hunger! Also kurze Stillpause einlegen, zufrieden auf die abkühlenden Muffins und die kühler werdende Creme schauen und weiter geht es.
Wenn die Muffins vollständig ausgekühlt sind, etwaige Deckel durch Abschneiden begradigen und die Creme dekorativ auf dem Muffin verteilen.



M. und Mampfi liegen glucksend und lachend im Wohnzimmer. Cupcakes vollenden und ganz entspannt zu M. und Bub gehen. 

Dauer: 5 min. Muffinteig herstellen + 10 min. Frosting zubereiten + 10 min. Dekoengel spielen = 25 min. reine Arbeitszeit

Ergibt 10 formschöne Cupcakes


Frau Schulz, Mampfi und Angie <3








Dienstag, 14. Oktober 2014

{Vegan Wednesday} Hier wird gesammelt

Hallo zusammen,

endlich sammle ich mal wieder die Beiträge der illustren Vegan-Wednesday-Gemeinschaft.
Was ihr dazu tun müsst?

Die Regeln


Wie kann ich mitmachen?
Jede Woche wird auf dem Blog eines Vegan Wednesday Teams ein Sammelbeitrag veröffentlicht, in den Kommentaren könnt ihr bis Samstag Abend euren Beitrag verlinken. Je zwei Bilder pro Beitrag werden ausgewählt und gepinnt. Das Board könnt ihr dann im Laufe des Sonntags bei Pinterest bewundern.
Wer aktuell sammelt erfahrt ihr jeden Dienstag auf unserer Facebook-Seite.

Was sollte mein Post beinhalten?
Wir möchten euer veganes Alltagsessen der vergangenen Woche sehen! Ansonsten ist alles erlaubt: Themenposts, Rezepte, Tagesabläufe,... eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, aber: vegan muss es sein!

Wer mehr erfahren möchte, schaut hier vorbei oder besucht unsere facebook-Seite.

Also los - überrascht die Welt einmal mehr mit der Vielfalt veganer Köstlichkeiten!

Sonntag, 12. Oktober 2014

{Sweetsformysweets} Top 3 der Kuchen von veganpassion

Kennt ihr eigentlich den Blog veganpassion?
Die Bloggerin Stina Spiegelberg zaubert wahrhaft kunstvolle Tortenkreationen, alle Arten von Feingebäck und Kuchen. Herrscht bei mir einmal Kreativflaute, finde ich bei Stina immer ein gelingsicheres Rezept zum nachbacken!

Nachdem ich schon ihr erstes Backbuch habe, bekam ich unlängst ihr neustes, weihnachtlich angehauchten Werk - bevor dazu die Rezension kommt, will ich euch heute meine persönlichen Top 3 von Stinas Blog vorstellen.

1.) Mamas Liebling: gedeckter Apfelkuchen mit knuspriger Florentinerdecke

Den Kuchen buk ich unlängst für ein Abendessen - und meine Mama, veganen Backwaren sonst durchaus kritisch gegenüber, war völlig hin und weg. Diesen Kuchen muss ich künftig immer backen, wenn ich zu ihr eingeladen werde - und das zurecht: Zarter Mürbeteig, saftige Äpfel und eine knusprige Florentinerdecke überzeugten an diesem Abend alle Anwesenden.

To Do: Dringend eine Variation mit Marzipan ausprobieren!



2.) Schoko-Kokos-Traum: Kokoskäsekuchen


Diesen Kuchen habe ich schon mehrfach gebacken - er war mein erster veganer Käsekuchen und kam bislang bei jedem sehr gut an. Die Kombination aus derbem Schokoboden und feiner Kokoscreme überzeugt ein ums andere Mal und wird dies auch weiterhin tun.

To Do: Wieder und wieder backen!


3.) Auf die Schnelle: saftiger Haselnusskuchen


Soll es schnell gehen und einfach sein, ist dieser Haselnusskuchen der ideale Begleiter. Blitzschnell zusammengerührt, überzeugt er durch fluffigen Teig und eine feine Zimtnote.

To Do: Unbedingt einen Mandelkuchen auf dieser Basis ausprobieren.


Und wie sieht es bei euch aus?
Habt ihr auch schon Sachen von veganpassion nachgebacken?

Freitag, 10. Oktober 2014

Vegan Wednesday #111

Es ist wieder einmal so weit: ein weiterer Mittwoch ging ins Land und damit auch ein neuerlicher Vegan Wednesday. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich in den vergangenen zwei Wochen ziemlich viel Trubel hatte und daher nicht zum bloggen kam. Der Trubel ist aber vollständig freudigen Ereignissen geschuldet, daher sei mir an dieser Stelle verziehen ;)

Am Tag der Deutschen Einheit flog ich nach Wien, um endlich wieder Angie und den Lieblingskeks zu besuchen und den kleinen Mampfred kennenzulernen. Ein  ausführlicher Reisebericht inkl. unheimlich vieler Fotos von ganz und gar köstlichem Essen folgt in Kürze - es sei nur so viel verraten: Mampfred ist der zauberhafteste Bub, den ich kenne. Hatschi und Melek (Angies Katzen) sind bald leichter als Mampfred. Cookie sollte dringend ein Restaurant eröffnen. Ich sollte unbedingt nach Wien ziehen.

Angie, Alex und ich hatten letzten Samstag die Ehre, von Cookie bekocht zu werden (das Rezept zur fabelhaften Quiche findet ihr hier):


Es war absolut großartig! Tausend Dank noch einmal, allerliebste Cookie, für das tolle Essen und den wunderschönen Abend :)*


Als ich dann Montag zurückflog, hatte ich einen der verflucht leckeren Cupcakes aus dem Brass Monkey im Gepäck - und zwar nicht für Mio und TomTom. Nein, tatsächlich hat sich ein Mann in mein Leben verirrt und so viel sei verraten - er ist toll.
O-Ton Cookie: "Sag mal, ist Herr Fuchs eigentlich toll?" Frau Schulz - errötend wie die Morgensonne: "Er ist toll!"

Mit ebendiesem Herrn Fuchs wurde Montagabend ein Blech Pizza gebacken (nach diesem Rezept - meeeega lecker):


Dienstagabend waren wir dann bei ihm und kochten Nudeln mit Zucchini, Möhre, Paprika und Tomaten in Kokos-Thymian-Sauce (man beachte das ostalgische Geschirr!):


Nun ist es also raus: Frau Schulz ist bis über beide schulz'schen Ohren verschossen. :)

Bevor ich euch aber ebenso wie Angie und Cookie das Ohr über die Großartigkeit von Herrn Fuchs abkaue, verabschiede ich mich an dieser Stelle erstmal und kündige für Sonntag ein tolles Rezept von einem gedeckten Apfelkuchen an!

Und noch eines zum Schluss: Cookie hat mich zu Instagram genötigt, da findet ihr mich neben facebook nun also auch ;)

Mittwoch, 24. September 2014

{Vegan MoFo 2014} Schoko-Scones á la Savanna


Wie versprochen zeige ich euch heute wieder ein Rezept, auf dass ich durch den Vegan Wednesday gestoßen bin. Gesammelt wird in dieser Woche übrigens bei Petzi und dort erfahrt ihr auch, was es mit dem Vegan Wednesday auf sich hat.

Vor über einem Jahr hat Savanna auf ihrem Blog ein Rezept für Schoko-Scones mit uns geteilt, das ich seit Ewigkeiten schon mal ausprobieren wollte.
Also habe ich gestern den Rührbesen geschwungen, allerlei Zutaten zusammengeschüttet und meine ersten Scones gebacken. Dank Savanna werde ich gewiss kugelrund, denn die Teile sind so lecker, dass ich sie nach und nach einfach alleine verputzen werde!

Man nehme...
70 g kalte Margarine
280 g Mehl
1/2 Pckch. Backpulver
150 ml Haferdrink
100 g Zartbitterschoki
(50 g Zucker)

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Ich habe noch etwas Zucker hinzugefügt, da ich ein kleiner Süßschnabel bin ;)
Zum Schluss die gehackte Schokolade unterkneten. Ungefähr 2,5 cm dick ausrollen und in neun Rechtecke schneiden. Auf ein Backblech legen und bei 200°C ca. 15 - 20 min. backen.

Ergibt 9 perfekte Scones!

Dauer: 5 min. Teig kneten + 15  min. Scones backen = 20 min. Wartezeit




Vielen Dank, liebe Savanna, für dieses tolle Rezept - das schmeckt auch TomTom ;)

Scones werden in England klassischerweise zu Tee gereicht - auch diese Schokovariante wurde bereits zu Tee getestet und für ausgesprochen gut befunden.

Montag, 22. September 2014

{Vegan MoFo 2014} Kürbisporridge zum Frühstück


Gestern habe ich mal wieder meinen Kürbiskuchen gebacken und daher gibt es heute das gleiche Frühstück wie vor 2 Wochen: Kürbisporridge!



Während ich also genüsslich eine Ladung babybreifarbenes, köstliches Kürbisporridge löffle, muss ich unbedingt das Rezept dazu mit euch teilen, da jeder Porrdigefan ganz hin und weg sein wird!
Die Kombination aus Kürbis, Trauben und Walnüssen ergibt eine ebenso schmackhafte wie herbstlich-saisonale Kombination, die auch in den kommenden Wochen perfekt in die Jahreszeit passt.

Man nehme...
50 g Kürbispürree*
1/2 Tasse Haferflocken
1/2 Tasse Kokosmilch
1/2 Tasse Wasser
Rosinen
Trauben
Walnüsse

Zunächst Haferflocken im Topf kurz anrösten, mit Wasser und Kokosmilch ablöschen und aufkochen lassen. Die Temperatur herunterstellen und wenn das Porridge anzudicken beginnt, nach Belieben ein paar Rosinen hinzugeben. Sobald die gewünschte Konsistenz erreicht ist, den Topf vom Herd nehmen und das Kürbispürree unterrühren.

Zusammen mit Trauben und (gerösteten) Walnusskernen servieren.

*Kürbispürree entsteht, wenn man Hokkaidokürbi in Würfel schneidet und in etwas Wasser ca. 20 min. gar kocht. Dann pürieren. Für das Porridge nehme ich gerne den Rest, der beim Backen des Kürbiskuchens bleibt. Kürbispürree hält sich einige Tage im Kühlschrank, sodass  Kürbisporridgefans selbiges auf Vorrat herstellen und dann täglich Kürbisporridge genießen können.

Singlelicious 
(mit großem Hunger)

Dauer: 5 min. im Töpfchen rühren + 5 min. Porridge dekorieren = 10 min. zum wärmenden Kürbisfrühstück

Sonntag, 21. September 2014

{Vegan MoFo 2014} Brownies mit gesundem Geheimnis á la Lieblingskeks


Erinnert ihr euch noch an die geballte Kuchenladung, die ich vor kurzem vorgestellt habe? Nachdem hier schon das Geheimnis des Grapefruit-Vanille-Kuchens gelüftet wurde, habe ich heute wieder ein ganz besonders tolles Rezept für euch dabei.

Beim Lieblingskeks von Cookies&Style habe ich schon vor einiger Zeit ein Rezept für Rote-Bete-Brownies mit Oreos entdeckt, das ich sofort nachbacken musste! Gesagt - getan - und da die Brownies derart wunderbar schmeckten, habe ich sie in den vergangenen 3 Wochen schon viermal gebacken :)


Ahornsirup und Apfelmus hatte ich nicht im Haus, daher habe ich hier einen anderen Ersatz genutzt - ansonsten stimmt dieses Rezept mit Cookies überein. Danke, Lieblingskeks! :)

Man nehme...
4 kleine rote Beten, vorgekocht (ca. 400 g)
100 ml neutrales Pflanzenöl (z.B. Rapsöl)
100 g Sojajoghurt (natur oder vanille)
240 g Mehl
60 g Kakao
90 g Zucker
2 EL Speisestärke
2 TL Backpulver
1 TL Natron
Prise Salz
Prise Zimt
(100 ml Leitungswasser)
100 g Zartbitterschokolade
10 Oreos (+ ev. mehr zum Dekorieren)

Beginnen wir mit der Roten Bete: diese wird in einer hohen Schüssel püriert und dann mit den feuchten Zutaten vermischt. Separat alle trockenen Zutaten mischen und diese Mehlmischung vorsichtig unter die feuchten Zutaten rühren, bis ein feuchter Teig entstanden ist. Da die Konsistenz immer von Größe und Garpunkt der Roten Beten abhängt, bei Bedarf bis zu 100 ml Leitungswasser nachgießen, bis die Konsistenz stimmt.
Nun in eine mit Backpapier gezierte Brownie- oder Auflaufform ca. 1/3 des Teiges verteilen. Dann die Oreokekse nebeneinander darauf verteilen und mit dem restlichen Teig bedecken. Bei 180°C ca. 35 min. backen.

Mit der Stäbchenprobe herausfinden, ob der Super-Brownie gar ist, aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

Die Schokolade zu 2/3 schmelzen und die restliche Schokolade fein gehackt und zügig hineinrühren. Wenn alles geschmolzen ist, über dem Brownie verstreichen und nach Belieben mit weiteren Oreos oder so dekorieren.

Ergibt ca.  12 Brownies

Dauer: 10 min. Teigherstellung + 35 min. vor dem Ofen lauern + 10 min. fröhliches Dekorieren = 55 min. Arbeitszeit



Freitag, 19. September 2014

{Rezension} La Veganista backt


Vor kurzem ist das zweite Buch von Nicole Just im GU-Verlag erschienen. Nach einem Kochbuch dreht sich diesmal alles um die schönste Nebensache der Welt - das Backen! La Veganista backt diesmal und ich durfte einen Blick ins Buch werfen, den ich nun mit euch teilen möchte.

Design
Ich mag schöne Dinge und dieses Backbuch ist wirklich ganz und gar zauberhaft gestaltet. Der Umschlag verspricht detailverliebte Seiten, die sich im Inneren finden lassen - stets geziert von schönen Fotos der Gerichte.

Aufbau
La Veganista backt ist wunderbar übersichtlich aufgebaut:
Im Vorwort laden bereits die Worte der Autorin zum veganen Backen ein - auch Anfänger werden hier angesprochen, ohne dass das Thema Veganismus in's Zentrum gerückt wird. Der belehrende Zeigefinger, der sich in manchen KOCHbüchern findet, fehlt hier - und das ist meiner Meinung nach genau richtig :)
Die Backtipps der Veganista eignen sich ebenso wie die beiden nachfolgenden Kapitel Backen ohne Ei und Backen ohne Milchprodukte hervorragend, um die vielfältigen Alternativen der veganen Küche kennenzulernen. Meine Mama hat mich vor einiger Zeit einmal gefragt, wie sie denn Eier in Plätzchen ersetzen könne - ad hoc fiel mir außer Bananen und Sojamehl nicht viel ein. Die jeweils als Doppelseite gestalteten Übersichtsseiten gefallen mir ausgesprochen gut und ich werde das Buch definitiv an Mama weitergeben, damit sie die Möglichkeiten des veganen Backens auf einen Blick sieht.
Der Rezeptteil ist in die Kategorien Süße kleine Sünden (Muffins, Brownies, etc.), Endlich Kaffeepause (Kuchen), Herzlich gern Herzhaft (herzhaftes Gebäck, Brot) und Besonders fein (Torten und Tartes) unterteilt.
Besonders erwähnenswert erscheint mir das Glossar. In diesem wird nochmals auf Zutaten der veganen Küche und deren Besonderheiten hingewiesen, was den Eindruck, dass sich das Buch auch für vegane Einsteiger und/oder Interessierte besonders gut eignet.

Die Rezepte
Vielen ihrer Rezepte fügt Nicole Just kleine Tipps zu: darin verrät sie Variationen des Grundrezepts, Zeitspartipps oder gibt einfach Hinweise zur Zubereitung. Diese Tipps sind nicht nur für Neulinge hilfreich, sondern allgemein wichtige Informationen, die die Rezepte erst rund machen.

Ausprobiert
Ich habe mich diesmal für zwei Rezepte entschieden, die ich getestet habe - einmal mussten natürlich die Lieblingsmuffins (S. 26) ran, andererseits habe ich den Marmorkuchen (S. 72) nachgebacken.
Leider ist mein Ergebnis etwas zwiespältig:
Bei Marmorkuchen habe ich mich 1:1 an das Rezept gehalten, obwohl mir 200 g Zucker auf 250 g Mehl extrem viel erschienen. Leider hat der Kuchen nach dem Backen auch entsprechend vor allem sehr süß geschmeckt. Die verschiedenen Teigsorten hat man trotz aufwendigerer Zubereitung des Schokoteigs (dieser wird mit geschmolzener Schokolade statt Kakao gemacht) geschmacklich nicht wahrgenommen. Ich habe wirklich keine Idee, warum das Rezept nicht funktioniert hat - zufrieden war ich leider nicht. :(
Die Lieblingsmuffins habe ich dann aufgrund des sehr süßen Marmorkuchens angepasst. Die Zuckermenge wurde halbiert und etwas Flüssigkeit reduziert, damit die Konsistenz stimmt. Die Idee, Orangenfilets und geriebenen Ingwer in den Teig einzuarbeiten, gefällt mir außerordentlich gut - geschmacklich waren die Muffins auch in Ordnung, allerdings werde ich das Rezept noch einmal mit einem anderen Rührteig ausprobieren.
Die Rezepte sind kreativ und ansprechend gestaltet - ich werde definitiv weitere Rezepte ausprobieren (zum Beispiel die Zimttarteletts mit Bratapfelsorbet, S. 62 / die Hefezöpfe, S. 84 / die Mango-Marzipan-Torte, S. 126 und das Pfannenbrot, S. 162). 

Tipp
Ich denke, das Buch La Veganista backt eignet sich durchaus, um die vegane Küche kennenzulernen - allerdings sollte man bereit sein, Rezepte nach seinem Gusto ändern zu können, was eine gewisse Backerfahrung voraussetzt. Als Inspiration ist dies ein tolles Buch, allerdings haben zumindest die ausprobierten Rezepte Schwächen in der Umsetzung gezeigt, auf die ich an dieser Stelle einfach hinweisen möchte.