Sonntag, 13. Januar 2013

11 Fragen von Regina

Juchhuuuuu, es gibt Menschen, die sich für das, was mich ausmacht, interessieren! So und nicht anders erkläre ich mir den vierten Tag binnen weniger Tage.
Und weil mich jeder einzelne davon gefreut hat, beantworte ich auch die folgenden Fragen, die Regina von mucveg an mich gestellt hat - es sei mir verziehen, dass ich keine weiteren 11 Dinge preisgebe (langsam fällt mir nichts mehr Interessantes ein) und auch niemanden tagge.

o1. Was tust du am allerliebsten?
Den Tag langsam beginnen - am liebsten mit einer Tasse Tee, Müsli oder Porridge und TomTom auf dem Schoß, Mio neben mir.

o2. Wie bist du zum Bloggen gekommen?
Ich will ehrlich sein. Eine zeitlang haben mich diese ganzen Pro-Ana-Blogs fasziniert (nicht, dass ich selbst jemals in der Nähe einer solchen Essstörung gewesen wäre), vor allem die Offenheit und der Rückhalt der dortigen Bloggergemeinschaft fand ich außergewöhnlich.
Dann habe ich mich über Monate nicht mehr damit beschäftigt.
Nachdem mir klar war, dass mein Leben von nun an vegan sein soll, stöberte ich natürlich im Internet - und stieß auf ein veganes Forum. Dort konnte ich die ein oder andere Frage loswerden, allerdings fehlten natürlich schöne Fotos usw., zudem herrschte dort oft ein extrem rauer Umgangston untereinander.
Das gefiel mir nicht so recht.
Nachdem ich dank weiterer Suche auf einige vegane Foodblogs gestoßen war, dachte ich, ich könnte ja auch einen Blog über etwas eröffnen, das mir wichtig ist - also begann ich einen Bücherblog. Parallel dazu entstand dieser Blog.
Nun, zeitlich schaffe ich es nicht, beide zu betreiben, der Bücherblog wurde daher nach einem Monat Leidenszeit eingestampft und ich konzentriere mich auf diesen hier - und hoffe, er gefällt euch :)

o3. Und wie viel Zeit investierst du in deinen Blog?
In der Woche bestimmt 10 Stunden. Hinzu kommen die ganzen Rezepte, die ich teils nur wegen anderer Blogs ausprobiere, das ewige Fotografieren am Vegan Wednesday (alle Freunde sind schon vorgewarnt ;) ) und das Stöbern in euren Blogs.


o4. Dein Leibgericht aus deiner Kindheit? Und magst du es heute noch?
"Ghetthi mit Matensoße" Jupp, ich esse auch heute noch seeeehr gerne Spaghetthi mit Tomatensoße, allerdings mittlerweile gerne mit mehr Gemüse in der Soße.


o5. Was steht ganz oben auf deiner to-do-Liste?
Für die Prüfungen dieses Semesters anmelden, Masterstundenplan erstellen und endlich, endlich, endlich mit der Bachelorarbeit anfangen.


o6. Pasta, Kartoffeln oder Reis?
PAAAAASTA!!! Basta.

o7. Wo und wie würdest du gerne leben?
Hauptsache auf dem Land, gerne so was wie ein Lebenshof, wobei mich die Haushaltsführung wahrscheinlich heillos überfordern würde. Aber ich kann mir ein Leben auf dem Land mit einem hohen Selbstversorgungsanteil sehr gut vorstellen.
Egal wann und wo: Fellnasen müssen immer dabei sein.

o8. Was ist deine schönste Erinnerung an 2012?
Die schönste ist zugleich die traurigste:
Ich sah den Film earthlings.
Das öffnete mir die Augen, ich konnte nicht aufhören mit dem Weinen, aber es dauerte nur noch eine Woche, bevor für mich der neue Lebensweg feststand. Seitdem fühle ich mich wie befreit und nicht mehr so "mediendumm". 

o9. Hast du Vorbilder? Welche?
Sophie und Hans Scholl und die Gruppe um sie. Diese Studenten riskierten in Zeiten größten moralischen, gesellschaftlichen und menschlichen Verfalls alles - und verloren alles. Dennoch verzagten sie nicht. Sie hätten sagen können "Was kann ich als Einzelner schon ändern?"
Doch das taten sie nicht!
Ihr Mut, unter Gefahr für Leib und Leben für ihre Meinung einzustehen, ist ein großes Vorbild für mich.

1o. Wenn du einen Wunsch frei hättest - was wäre das?
Offene Ohren und Herzen aller Menschen für die Bedürfnisse dieser Erde und all ihrer Bewohner.

11. Jogginghose oder Jeans Zuhause?
Ich schaue mal an mir runter und sehe....
eine Jogginghose!
Nice.

Kommentare:

  1. mhm, rückhalt würde ich das bei pro ana blogs nicht nennen.

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    1. Da hast du wahrscheinlich recht, Rückhalt ist in diesem Zusammenhang das falsche Wort. Eher eine Art gegenseitiger Bestätigung (nicht bewertend, inwiefern dies bei Krankheitsbildern sinnvoll ist)

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