Sonntag, 31. März 2013

Frohe Ostern

Ich wünsche allen, die die Ostertage feiern, frohe Ostern.
Allen anderen einfach schöne freie Tage und einen schönen Sonntag.

Ein Vorgeschmack auf unsere Kaffeetafel:
Möhrchenkuchen mit Häschendeko und Schoko-Ostereiern



Was kommt heute bei euch auf die Kaffeetafel?

Samstag, 30. März 2013

Nussecken nach Oma Schulz


Das (meiner Meinung nach) beste Stück meines losgeschickten PamK-Paketes waren definitiv die Nussecken nach Oma Schulz. Da ich nach ein bisschen Recherche gemerkt habe, dass sich Oma sehr an den Nussecken von Mama Horn (jupp, genau, Mutti des Sängers Guildo Horn - allen bekannt *Guildo hat euch lieeeeb*) orientiert hat. Macht ja nix, veganisiert werden musste das Rezept sowieso und dankenswerterweise hat meine Mama das zur Weihnachtszeit schon gemacht (und mich so im Advent mit veganem Gebäck beglückt).
Übrigens war vor kurzem eine Freundin bei mir, die sagte, dass dies die besten Nussecken seien, die sie je gegessen habe - und das ist doch wohl das allerbeste Lob ;)

Man nehme...
...für den Teig


300 g Mehl
1 TL Backpulver
2 EL Sojamehl, gemischt mit 4 EL Wasser (Mama hat stattdessen 1/2 Banane zerquetsch, hat auch super funktioniert)
100 g Zucker
130 g Margarine
1 – 2 TL Vanillezucker

Aus den Zutaten einen Mürbeteig herstellen und ab in
den Kühlschrank damit. Weiter geht es mit dem Belag:

...für den Belag
200 g Margarine
200 g Zucker
2 TL Vanillezucker
4 EL Wasser
(an späterer Stelle außerdem
200 g gehackte Haselnüsse
200 g gehackte Mandeln
6 - 7 EL Aprikosenmarmelade) 

Alles in einem Topf aufkochen und so lange bei geringer
Hitze auf dem Herd lassen, bis die Margarine geschmolzen ist. Dann
200 g gehackte Haselnüsse
200 g gehackte Mandeln
in den Topf geben und verrühren. Topf vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen.

Den Teig nun auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech ausrollen.
Tipp: Die Teigmenge reicht exakt für ein Blech,
Naschkatzen wie ich müssen sich daher extrem beherrschen,
um die Teigmenge nicht drastisch zu reduzieren... ;)
Den Teig nun mit 6 – 7 EL Marmelade bestreichen. Besonders bewährt hat sich selbstgemachte Aprikosenmarmelade - lecker!

Dann die Nuss-Sirup-Mischung auf dem marmeladengeschmückten Teig verteilen und bei 175° bei Umluft 20 – 30 min. backen. Die Nussecken sind fertig, wenn die Ränder eine braune Farbe annehmen, dann sollte man aufpassen, dass sie nicht verbrennen.
Es bildet sich während des Backens eine Art Schaum auf den Nüssen, das ist normal und darf bewundernd zur Kenntnis genommen werden.

Wenn die Nussecken fertig sind, Blech aus dem Ofen holen und ca. 10 min. abkühlen lassen. Dann in Rauten, Dreiecke oder Katzenpfotenformen schneiden und auf dem Blech vollständig auskühlen lassen.

Ergibt 1 Blech nussige Glückseligkeit

Dauer: 15 min. Teig herstellen + 30 min. m Kühlschrank ruhen lassen + 10 min. Zusammenführung aller Komponenten + 20 min. backen lassen = 1 1/4 h - aber es lohnt sich wirklich!!! 
  

Freitag, 29. März 2013

PamK - was ich bekam...

Hallo zusammen,
bevor morgen das Rezept für die köstlichen Nussecken folgt, die in meinem Päckchen auf die Reise gingen, möchte ich euch natürlich zeigen, was in dem Paket war, das Nina mir geschickt hat:


Zunächst öffnete ich das Päckchen und mich lachte eine hübsche Karte an: "Manche Tage muss man zuckern" - genau mein Motto und ich musste direkt schmunzeln :)
Nina hat mir ein DIY-Tomatensaucen-Set geschickt, super, da "Ghetti mit Matensauce" auch eine meiner liebsten Kindheitserinnerungen ist.. Als Nachtisch gibt es einen Schoko-Kirsch-Kuchen nach Ninas Oma im Glas, mit dem Tipp, ihn vor Genuss bei offenem Deckel im Ofen zu erwärmen. Liebe Nina, danke für die Anregung, das wird auf alle Fälle ausprobiert, lecker sieht er jetzt schon aus!
Und zu guter letzt etwas, das ich bisher noch gar nicht kannte: Schwäbische Wibele. Diese Winzlinge sind genau mein Geschmack: Zuckersüß, klein und mit einem Happs im Mund. Obwohl das Paket erst gestern ankam, ist die Tüte Wibele schon halb weg..



Vielen Dank für das schöne Paket und vor allem dafür, dass du deine Kindheitserinnerungen veganisiert hast! Ich weiß, dass das erstmal eine Herausforderung der besonderen Art ist, aber den Wibele nach zu urteilen, ist dir diese Aufgabe zu 100% gelungen!

Merci und danke für den schönen Tausch, ich bin nach dieser ersten PamK-Runde auf jeden Fall angefixt und werde gerne wieder mitmachen :)

Donnerstag, 28. März 2013

DIY: Verpackung für Nussecken, Cookies, flachen Kuchen, etc.

Wie gestern versprochen zeige ich euch, wie selbst absolute Verpackungsdummies wie Mme Schulz eine adrette Verpackung basteln können. Geht wirklich ganz einfach und mit etwas Übung schafft man es sogar in weniger als einer Stunde ;))

Was man braucht
- eine ungeöffnete Schachtel OREO-Kekse
- hübsches Geschenkpapier
- Unmengen an Tesa (wenn vorhanden gern auch doppelseitiges Klebeband)
- Prittstift
- Serviette, die farblich zum Geschenkpapier passt
- Masking-Tape
- Schere
- Stift
- Foto / Rezepttext / mehr Geschenkpapier

Was man damit macht

Schritt 1:
Zunächst widmen wir uns der OREO-Schachtel. Mithilfe der Schere die Schachtel an der hinteren Seite auftrennen, sodass der Deckel geöffnet werden kann:


Schritt 2:
Stift geschnappt, Geschenkpapier ausgebreitet und die Umrisse der vorher geleerten Schachtel nachmalen. Gewiefte Bastelfüchse merken natürlich sofort, dass ich die Seitenränder vergessen habe. Also gab es einen zweiten Versuch, dann weiter mit Schritt 3.


Schritt 3 + 4:
Nun wird die Schachtel zunächst mit einer in Form geschnittenen Serviette ausgeschlagen und dann in Geschenkpapier eingeschlagen. Begonnen habe ich damit, den Boden mit Prittstift einzukleistern und auf das Papier zu setzen. Da mein Geschenkpapier allerdings recht dünn war, sah man die Klebestellen durch, daher habe ich an den sichtbaren Stellen mit Tesafilm gearbeitet.
Da ich kein doppelseitiges Klebeband im Hause hatte, rollte ich das Tesafilm einmal um sich selbst, das klappt immer und funktioniert dann wie doppelseitiges Klebeband.
Das Papier sollte allerdings erst auf den äußeren Flächen angeklebt werden, denn nun folgt Schritt 5.

Schritt 5 + 6:
Auf die Innenseite des Deckels habe ich das Rezept von Oma geklebt. Ein nettes Gimmick, das man je nach Inhalt natürlich anpassen kann.. Es eignen sich Fotos, Rezepte, oder einfach ein kleiner Gruß um in dem Fenster Platz zu finden.
Nun kann das Geschenkpapier auch an der Innenseite befestigt werden.
Die Ränder habe ich mit Masking-Tape geklebt, dadurch entsteht ein einheitliches Bild und Übergänge werden kaschiert.


Nussecken (oder Cookies, Kuchen, etc.) rein, die einzelnen Schichten mit Butterbrotpapier trennen und die oberste Schicht ebenfalls mit Butterbrotpapier abdecken. FERTIG!



Mittwoch, 27. März 2013

PamK: Kindheitserinnerungen der Frau Schulz


Wie bereits angekündigt habe ich das allererste Mal bei der Aktion Post aus meiner Küche mitgemacht.
Nachdem meine Tauschpartnerin Nina mir heute geschrieben hat, dass mein Paket angekommen ist, möchte ich euch natürlich zeigen, was auf die Reise ging. [Edit: Das Board zu dieser Runde findet ihr hier]


Die Rezepte zu den Komponenten, die ich ganz neu ausgekramt habe, folgen in den kommenden Tagen, so dass bis zum Wochenende alles nachkoch- und vor allem nachbackbar ist..
Zudem bin ich ein kleiner Verpackungslegastheniker, daher habe ich eine Idee, wie selbst Unbegabte wie ich eine hübsche Verpackung zaubern können, festgehalten - Schritt-für-Schritt-Anleitung folgt :)

Doch zurück zu dem Paket, das montags das Hause Schulz zu der lieben Nina von schokobeeri verließ:



Ich schnürte ein kleines Paket und hinein kam das:

Nussecken nach Oma Schulz
  Weihnachtszeit. 
Frau Schulz stapft als Kind durch den schneebedeckten Hof. Zum Glück ist der Weg von der heimischen Küche in das Kuchen- und Plätzchenparadies bei Oma nicht weit - ein paar Schritte durch den Hof, an der Tür des Nachbarhauses klingeln und rein geht's in die warme Stube. 

Oma Schulz (Bäckerin der Nussecken und vieler anderer Leckereien), Frau Schulz im ersten Schlitten und Opa Schulz
In der Adventszeit gab es natürlich Plätzchen noch und nöcher, ausgestochen und schnell verputzt von dem Geschwisterkind und mir, aber die Nussecken gab es eben auch - und sie passen nicht nur zur Weihnachtszeit. Die Schachtel habe ich selbst gebastelt, dazu kommt noch ein Post, aber das Rezept, das ihr seht, ist das Rezept von Oma (wie immer ohne Anleitung, Kühlzeiten für den Mürbeteig, etc.), bei dem sie sich nach Vergleich der Zutatenliste vermutlich an Guildo Horns Nussecken orientiert hat. Das veganisierte Rezept folgt in den nächsten Tagen :))

Grießbreimischungen...
...zimtig mit Rosinen und Mandeln
...frisch mit Beeren und Vanillenote
Grießbrei gab es bei uns zu allen Gelegenheiten. Vor allem im Winter, gern mit Zimt und Zucker bestreut und in einer stichfesten Konsistenz auf dem Teller, wurde der süße Brei stets von uns vernascht. Da man Grießbrei so schlecht verschicken kann, habe ich Nina zwei Grießbrei-Variationen geschickt, die sich hervorragend an regnerischen Apriltagen genießen lassen: 

  
...frisch mit Beeren und Vanillenote


80 g Weichweizengrieß

getrocknete Beeren nach Bedarf

2 TL Vanillezucker

mischen. Bei Bedarf 400 ml Mandelmilch erhitzen, Grießmischung einrühren und schwuppdiwupp ist ein fruchtiger Grießbrei fertig. Ein paar frische Beeren draufgeben und genießen.

...zimtig mit Rosinen und Mandeln:

80 g Weichweizengrieß

1 TL Zimt

Rosinen nach Bedarf

Mandelstifte nach Bedarf
mischen. Bei Bedarf 400 ml Hafermilch erhitzen, Grießmischung einrühren und schwuppdiwupp ist ein zimtiger Grießbrei fertig. Besonders gut passt dazu Apfelmus:



selbstgemachtes Apfelmus
Hmmmm, Apfelmus.. Auf die Idee kam ich, da es früher oft zerdrückte Banane mit geriebenem Apfel gab, wenn ich krank war. Äpfel esse ich immer noch sehr gerne und da sich das Mus wunderbar auf dem fertigen Grießbrei (oder Porridge ;) ) macht, wanderte ein Gläschen davon zu Nina.


Bei Oma gab es am Wochenende immer einen "richtigen" Kuchen wie gedeckten Apfelkuchen oder Schwarzwälder-Kirsch-Torte. Unter der Woche konnten wir Kinder aber immer an den Flurschrank gehen und uns an dem trockenen Kuchen bedienen, der stets darauf wartete, genascht zu werden... Stellvertretend für die Nusskuchen, Schüttelkuchen, Sandkuchen, Schokokuchen, Marmorkuchen und andere Leckereien habe ich Nina einen Schokokuchen im Glas geschickt.


Krümelmonster-Cookies
Das Geschwisterkind und ich kommen vom Lande. Draußen wurde gespielt, Ferngesehen fast nie und wenn dann nur "pädagogisch Wertvolles" wie "Die Sendung mit der Maus". Waren wir bei Oma und Opa, galten natürlich besondere Regeln. Da wurde nach der sonntäglichen Maussendung gerne mal der Presseclub geschaut, einfach, weil Fernsehen eine absolute Ausnahme für uns war. An manchen Tagen saßen wir abends mit kugelrunden Äuglein vor der Glotze und bewunderten die kunterbunte Welt der Sesamstraße. Mein Liebling war das Krümelmonster, das mit brachialer Gewalt nach Keksen plärrte: "Ich will Kekse!" 
Liebe Nina, ich hoffe, die Cookies stillen das Krümelmonster in dir.


Das war's. Meine erste PamK-Runde lief eigentlich ganz gut. Ich warte jetzt auf mein Paket und esse bis dahin Grießbrei und Cookies ;)
 
 Ich bin schon ganz gespannt auf eure Kindheitserinnerungen und wie ihr sie kulinarisch umgesetzt habt.


Vegan Wednesday - Osterspecial I



Heute morgen wusste ich noch von nichts, ganz unbedarft fotografierte ich in den Tag hinein - und erst gerade eben entdeckte ich die Aufforderung, beim Oster-Special mitzumachen. Da haben sich die Mädels hinter dem Vegan Wednesday wieder etwas einfallen lassen, das freut mich natürlich und jetzt überlege ich fieberhaft, wie ich das sonntägliche Osterkaffee vegan und lecker bereichern kann (gesammelt wird bis zum 04. April bei Regina von muc.veg).

Da Ostern ja etwas mit Überraschungen zu tun hat, war mein heutiger Mittwoch vielleicht schon ein wenig prä-österlich - daher gibt es nun zwar (noch) kein Ostermenü, aber leckeres Essen und einen kurzen Abriss des heutigen Tages:

Zum Frühstück gab es die erste Überraschung: Kein Porridge im Hause Schulz! Stattdessen eine Schale Müsli mit einer kleingeschnibbelten Banane. Dazu nicht etwa Hafermilch, nein, ertränkt wurde das Müsligemisch in rotem Saft. Lecker und frühlingshaft und vor allem österlich überraschend ;))



Tja, Mittagessen fiel aus: Ich gehe seit kurzem mit Hunden aus dem örtlichen Tierheim Gassi. Das macht wirklich unheimlich viel Freude, daher ging es auch heute wieder eine Runde nach draußen. Mit dabei war dieses Mal Lupo. Seine Geschichte ist nicht überraschend, eher traurig: Lupo ist 13 Jahre alt. Er wurde vor 2 Jahren als Trennungsfall abgegeben und wartet seitdem im Tierheim auf ein Zuhause, an dem er in Ruhe seinen Lebensabend verbringen kann...
Der Spaziergang mit ihm hat viel Spaß gemacht, er ist eben ein ruhiger Senior, der aber beim Anblick von Wasser (wir kreuzten drei Flüsschen) völlig ausflippt und sich mit einer jugendlichen Energie gen Wasser wirft :D

Als ich nach dem Spaziergang wieder im Heimathafen gelandet war, erwartete mich ein Mini-Päckchen vor meiner Tür: Jess (a.k.a. Cookie Ninja) hat mir ein kleines Paket geschnürt und so kam ich in den Genuss zweier leckerschmecker Cookies und eines Mini-Kuchens. Soooo lecker!

Jess habe ich übrigens durch das vegane Vichteln 2012 kennengelernt - seitdem halten wir den Kontakt und wollen im September gemeinsam am Womens Run in München teilnehmen. Jess, spätestens dann revanchiere ich mich ;)

Bevor ich allerdings an die Süßverkostung ging, gab es vernünftigerweise noch eine Riesenportion Salat, dazu ein Scheibchen Brot, Guacamole und Auberginen- bzw. Tomaten-Streich:



Als Nachtisch genoß ich dann den halben Minikuchen und einen Cookie, dazu gab es Tee.


Abendessen war *räusper* die andere Hälfte des Minikuchens und Cookie Nr. 2.
Jeeeess, ich brauch Nachschub oder das Rezept :D

Mio und TomTom haben übrigens den Frühling eingeläutet:
Am Montag brachte Mio die erste Maus des Jahres. Natürlich musste er sie direkt ins Schlafzimmer legen, sie lebte allerdings noch und ich konnte sie vor weiteren Katerangriffen schützend nach draußen tragen..
Ach Mio, mein Mio......

Montag, 25. März 2013

PamK - Kindheitserinnerungen

Heute habe ich mein allererstes PamK*-Päckchen zur Post gebracht und sitze jetzt natürlich auf heißen Kohlen:
Habe ich alles richtig gemacht?
Wird alles heile ankommen?
Und - eigentlich das wichtigste - wird es schmecken?


Meine Tauschpartnerin Nina und ich hatten schon vorher einen regen Mail-Kontakt, daher bin ich natürlich umso gespannter, wie diese PamK-Runde laufen wird. :)

Habt ihr schon mal bei PamK mitgemacht oder seid bei dieser Runde dabei?
Ich jedenfalls bin schon total gespannt auf das Board, welche Kindheitserinnerungen Nina mir schicken wird und was all die anderen für Ideen hatten...

Wenn alles gut läuft, hat Nina morgen ihr Päckchen und ich das meine - dann wird pünktlich zum Vegan Wednesday verraten, was unsere Kindheitserinnerungen aus der Küche sind...



*PamK = Post aus meiner Küche

Sonntag, 24. März 2013

Überraschungspost und Apfel-Zimt-Gugls

Vor ein paar Wochen stand ich mit Mia an der Uni-Buchhandlung und entdeckte die Mini-Gugl-Form des Südwestverlages. Sehnsuchtsvoll betrachtete ich sie, seufzte ob des Kontostands am Ende des Monats aber bloß und verkniff mir den Kauf.
Am Donnerstag war dann ein wichtiger Tag für mich und Mia drückte mir wie auch sonst immer die Daumen.. Und was soll ich sagen? Als ich nach Hause kam, lag ein gelber Zettel im Briefkasten - also flugs zu den Nachbarn und ein Päckchen in Empfang genommen. Ich wunderte mich total, weil ich nichts bestellt hatte, öffnete es geschwind und innen verbarg sich diese wunderschöne Mini-Gugl-Form von Städter:


Dazu die folgende Nachricht:
Hey Südseekönigin, auch für dich gibt's eine 
süße Überraschung im Kleinformat, wenn du verstehst ;)

Ich hab mich total gefreut, Mia angerufen und mich tausendfach bedankt. Wie süß ist das bitte?! 

Da die neue Backform natürlich prompt eingeweiht werden musste, buk ich noch am gleichen Abend die folgenden Apfel-Zimt-Mini-Gugls (gefunden bei ...what Ina loves und nach Schulz-Art verändert):

Man nehme...
60 g Mehl
40 g gemahlene Mandeln
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Zimt
50 g Zucker
1 EL Sojamehl gemischt mit 2 EL Wasser
50 ml Hafermilch
50 g Margarine (z.B. Sojola)
1 Apfel (geschält, entkernt, gerieben)

Alle trocknen Zutaten mischen. Margarine mit Sojamehlmischmasch und Zucker schaumig schlagen, Pflanzenmilch zugeben und mit den trocknen Zutaten zu einem glatten Teig verrühren. Den geriebenen Apfel unterheben und mit einem Teelöffel in die Mini-Gugl-Form füllen. 
Je nach Form sollte diese vorher gefettet und gemehlt werden, bei meiner super-duper Form kann man das aber getrost auslassen. ;)

Ich habe die Gugl bei 175° Umluft ca. 15 min. gebacken. Da sie dank des Apfels auch nach dem Backen schön feucht und fluffig bleiben, sollten sie am besten frisch genossen werden.

Ergibt 18 Mini-Gugl, die mit einem Haps weg sind!

Dauer: 5 min. Teig rühren + 5 min. Teig ind die Mini-Formen füllen + 15 min. Backe-Backe-Kuchen im Kleinformat = 25 min. Backzeit

Freitag, 22. März 2013

Vegan Wednesday 2013/11


Hui, die Zeit vergeht wie im Flug!
Schon wieder kam ein Mittwoch, schon wieder wurde die Kamera gezückt und alles Essbare fotografisch festgehalten. Gesammelt wird diese Woche bei Carola von twoodledrum.

Ich bin ziemlich erleichtert, dass ich mich nicht als einzige schon vorher durch die Beiträge wühle, aber auf das Pinterest-Borad warten fällt halt gar so schwer, vor allem, wenn Ungeduld der zweite Vorname ist ;)

Der Tag startete (wie aktuell fast immer) sehr früh gegen 5.00. TomTom und Mio freuen sich natürlich, wenn ich so früh wach bin, da ich dann brav die Tür öffne, zu nachtschlafener Zeit Futter bereitstelle und überhaupt das ganze Haus zu Leben erwacht.
Wie dem auch sei - Frühstück war (überraschenderweise) PORRIDGE. Diesmal mit gerösteten Cashews, 1/2 Banane, 1 Kiwi und 3 Erdbeeren:


Mittags überfiel mich dann die Salat-Lust.. Mag am Wetter liegen, das nicht mehr ganz so trist ausschaut wie noch vergangene Woche, jedenfalls gab es passend zum kalendarischen Frühlingsanfang eine Riesenportion Salat, dazu gebratene Champignons, Zucchini und Räuchertofu:


Nachtisch gab es selbstverständlich auch. Wieder einen Salat (es könnte wirklich der Frühling sein, der Suppe und Co. vertrieben hat), diesmal Obstsalat mit 1/2 Banane, 1 Apfel, 1 Kiwi und 1 Erdbeere. Dazu gab es ein paar Mohnplätzchen mit Cashew-Kruste.


Das war's auch schon. Wirklich. Nichts verheimlicht.
Tatsächlich gab es abends noch ein Glas Gin Tonic (eventuell auch eins mehr ;) ), allerdings ist das nichts Essbares und wurde daher auch nicht fotografiert (-ok, ich hab's vergessen, sorry ;) ).


Um mal zu zeigen, wie schön der März vor einem Jahr war:
Mio im März 2012, man beachte die schöne Sonne und das ganze Grünzeug!!!

Donnerstag, 21. März 2013

Mohnplätzchen mit Cashew-Kruste


Häufig überkommt mich tagsüber die Lust auf Süßes. Immer nur Muffins oder Zimtschnecken zu essen ist zwar nicht schlimm, schadet aber der schlanken Linie und sättigt zudem noch ungemein.. Daher kommt nun ein Rezept für Plätzchen, die auch außerhalb der Weihnachtszeit gar köstlich munden und als kleiner Snack zwischendurch genau richtig sind:

Man nehme...

20 g Mohn
100 ml Soja-Drink
Mark 1/2 Vanilleschote
1 EL Sojamehl (gemischt mit 2-3 EL Wasser)
30 g Agavendicksaft (wer es süßer mag, nimmt einfach 40 - 50 g, dann sollte die restliche Flüssigkeitsmenge reduziert werden)
1/2 TL Rosenwasser
30 g Rapsöl
1 Prise Salz
150 g VK-Dinkelmehl
50 g gemahlene Haselnusskerne
1 TL Weinsteinbackpulver
Quittenmarmelade
ca. 25 g geröstete Cashewkerne

Zunächst Mohn mit Vanillemark in Soja-Drink aufkochen. Bei niedriger Temperatur ca. 10 min. köcheln lassen, dann abkühlen lassen.
Derweil die Sojamehl-Wassermischung mit Agavendicksaft, Rosenwasser und Rapsöl verrühren. Dann die trockenen Zutaten mischen und zusammen mit der Mohnmischung zu den restlichen Zutaten geben. Alles mit einem Handrührgerät vermischen, bis ein leicht bröckeliger Teig entstanden ist.
Diesen zu 2 - 3 ca. 3 cm dicke Rollen formen, in Alu- oder Frischhaltefolie einschlagen und mindestens 30 min. in den Kühlschrank legen. 

Nach der Wartezeit die Rollen in 1 cm dicke Scheiben schneiden, auf einem Blech verteilen, mit einer Gabel etwas andrücken und bei 160° ca. 20 - 25 min. backen und auf einem Gitter auskühlen lassen.


Direkt nach dem Rausholen zunächst mit etwas Quittenmarmelade bestreichen und dann mit einigen gehackten, gerösteten Cashews bestreuen


Großküchenflavor für 23 mohnige Plätzchen

Dauer: 10 min. Mohnbackherstellung + 10 min. Teig mischen + 25 min. im Ofen bewundern = 45 min. bis zum ersten Biss

Dienstag, 19. März 2013

Kokos küsst Karotte

Der Frühling naht mit großen Schritten und bald ist schon Ostern.. Wahnsinn, mir kommt es vor, als wäre gestern erst Weihnachten gewesen (könnte eventuell auch an den Schneebergen vor meinem Fenster liegen), die Zeit vergeht wie im Fluge..
Passend zum baldigen Osterfest und dem morgigen Frühlingsanfang habe ich mich an ein paar Karotten-Muffins versucht. Inspiriert von Sweet vegan mischte ich diesmal Kokosraspeln in den Teig und finde, die Kombination passt wirklich sehr gut. Dank der Kokosraspeln bekommen die Muffins ein zart buttriges Aroma:


Man nehme...

100 g Margarine
50 g Rohrohrzucker
50 g brauner Zucker (alternativ die Zuckermenge der anderen Sorte erhöhen)
2 TL Vanillezucker
50 g Soja-Joghurt

2 TL Sojamehl vermischt mit 2 EL Wasser
130 g Dinkelmehl Typ 630
1/2 Pckch. Backpulver
1 TL Zimt
50 g gehackte Walnüsse
100 g Karotten
Saft 1/2 Zitrone
70 g Kokosraspeln

Zunächst Margarine mit Zucker, Vanillezucker, Soja-Joghurt und Sojamehl-Wasser-Gemisch schaumig schlagen. Dann die trockenen Zutaten mischen und gemeinsam mit dem vorbereiteten Teil zu einem glatten Teig rühren. Karotte(n - je nach Größe sind dies 1 - 2 Möhrchen) raspeln und mit Zitronensaft beträufeln. Walnüsse hacken und gemeinsam mit Kokosraspeln und geraspelten Karotten unter den Teig heben.
In eine gefettete Muffinsform füllen und bei 175° 20 - 25 min. backen.

Großküchenflavor für 12 Muffins

Dauer: 15 min. Teig mischen und Möhren raspeln + 20 min. Backzeit = 35 min. bis zum Kokos-Karotten-Kuss

Sonntag, 17. März 2013

Kuchen im Glas: Double-Choc

Das folgende Rezept ist eine Abwandlung meines bisherigen Schoko-Muffin-Rezeptes und eignet sich super, um als Kuchen im Glas verschenkt oder aufbewahrt zu werden.

Man nehme...
75 ml neutrales Pflanzenöl (z.B. Rapsöl)
90 g Agavendicksaft
2 EL Sojamehl als Ei-Ersatz
200 g Dinkelmehl Typ 630 (alternativ Weizenmehl 450)
2 TL Backpulver
30 g dunkler Kakao

80 - 90 ml Hafermilch
75 g Zartbitterschokolade
25 g Zartbitter-Schoko-Tröpfchen backstabil (wer möchte, kann aber auch die Zartbitterschokolade auf 100 g erhöhen)

Zunächst 2 EL Sojamehl mit 4 EL Wasser verrühren. Öl und Agavendicksaft zufügen und zusammen mit der Hafermilch zu einer glatten Flüssigkeit rühren. Backpulver, Mehl und Kakao unterrühren. Mittlerweile bin ich dazu übergegangen, den Teig nicht mehr mit einem Handrührgerät zu rühren: Ein Schneebesen reicht aus und der Teig wird dadurch nicht zu klebrig. Zartbitterschokolade hacken und gemeinsam mit den Schoko-Tröpfchen unter den Teig heben.

Und weiter geht es als Kuchen im Glas
Saubere Weckgläser mit etwas veganer Margarine einfetten, dann mit Mehl ausstreuen. Überschüssiges Mehl abklopfen. Die Gläser nun bis zur Hälfte mit Teig füllen und offen auf ein Blech stellen. Bei 175° ca. 25 - 30 min. backen. Um sicher zu gehen, dass die Kuchen fertig sind, unbedingt die Stäbchenprobe machen. Küchlein herausholen, sofort Deckel fest auf die Gläser schrauben und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
Kuchen im Glas eignet sich besonders als Geschenk und hält sich bis zu 6 Monaten (allerdings werden sie vorher meist schon verspeist ;) ).


Und weiter geht es als Muffins
Muffinblech mit Papierförmchen auskleiden und den Teig auf 12 Portionen verteilen. Bei 175° für 20 - 25 min. in den Ofen (auch hier empfiehlt sich die Stäbchenprobe). Muffinblech herausholen und die Muffins nach ca. 5 min. zum Auskühlen auf ein Kuchengitter setzen.


Reicht für 5 - 6 Kuchen im Glas (Gläser á 250 ml) oder 12 Muffins

Dauer: 10 min. Teig rühren + 5 min. Gläser oder Muffinblech vorbereiten + 25 min. in die Röhre gucken = 40 min. bis zum Schokotraum

Mittwoch, 13. März 2013

Vegan Wednesday 2013/10


Ich stimme meinem Lieblingskeks von Cookie&Style absolut zu - der neue Mittwoch kam rasend schnell und diesmal pinnt Julia von mixxedgreens die Fotos der Mittwochsgerichte, die von Woche zu Woche schöner und bunter werden. Ich freue mich jede Woche auf das Board, kann es aber vorher nicht abwarten und schaue immer wieder unter den Sammelpost, um mir direkt die Leckereien der anderen anzuschauen.. Wie haltet ihr es denn? Wartet ihr auf das Board oder könnt ihr euch auch nicht so lang gedulden?

Mein Mittwochsessen folgt heute ganz kurz und knapp - aber lecker war es!

Frühstück: Porridge, what else?! Klassisch mit Banane, Apfel, Rosinen und Zimt, ein paar Löffel selbstgemachtes Apfel-Mango-Mus drauf und fertig ist der perfekte Start in den Tag!


Mittagessen im Büro: Drei Scheiben Knäcke mit Rote-Bete-Streich und Bohnensalat. Als Nachtisch eine Kiwi und ein Apfel (nicht im Bild).


Abendessen: Eine meiner besten Freundinnen hat heute Geburtstag. Daher buk ich schon gestern einen Schokokuchen nach diesem Rezept, verzierte ihn mit veganen Oreos (jaaaa, auch ich bin angefixt!) und Fähnchen aus Masking-Tape (neue Leidenschaft, Post dazu folgt bald ;) ). Abendessen waren ein paar Stückchen Kuchen - ich sag aber nicht wieviel ;)


Das wars auch schon.
Bis nächste Woche :)