Mittwoch, 15. Mai 2013

Frühlingsköstliche Rhabarber-Bananen-Marmelade

Die Entdeckung dieses Frühlings ist für mich definitiv Rhabarber! Natürlich habe ich ihn schon vorher immer mal wieder gegessen (und vor allem in Kuchen seeeehr gemocht), aber ich habe zuvor noch nie selbst mit ihm gearbeitet.
Nachdem ich ihn bereits mehrfach als Kompott eingekocht habe (apropos - bevor die Rhabarberzeit wieder vorbei ist, sollte ich das dringenst nochmal machen!), hatte ich gestern eine sehr nette Begegnung im örtlichen EDEKA: Wenn man die Verkäuferinnen dort ganz lieb fragt, geben sie (über-)reife Bananen gerne günstiger ab. So erstand ich gestern Abend gut 1,6 kg Bio-Bananen für nur 59 Cent. Da ich eine kleine Quasseltante bin, erzählte ich der Verkäuferin direkt, dass ich überreife Bananen gerne in Stücke hacke, einfriere und bei Bedarf Bananeneis herstelle. Was haben meine überreifen Bananen aber nun mit Rhabarber zu tun? Ganz einfach: Die Verkäuferin gab mir den Tipp, mal eine Rhabarber-Bananen-Marmelade zu kochen. Gesagt - getan!


Da ich eines der insgesamt fünf Gläser mit ins Büro nehme, um dort immer einen leckeren, veganen Aufstrich zu haben, der zudem noch meinen Süßhunger stillt, nehme ich mit der Marmelade ganz frech an der dieswöchigen Mittwochsbox teil, die Mone von der leckerbox diese Woche unter das Thema Hallo Frühling stellte.

Die Zubereitung ist denkbar einfach, trotzdem nochmal für alle Marmeladen-Neulinge eine kurze Einführung ins Marmelade-Kochen:



Man nehme...
700 g Rhabarber (geschält gewogen, ungeschält ca. 900 g)
300 g Bananen
1 Päckchen á 500 g 2:1 Gelierzucker
einen großen (v.a. hohen) Topf

Rhabarber schälen und in ca. 2 cm große Stücke schneiden. Ab in den Topf damit.
Banane schälen und in 2 cm große Stücke schneiden. Ab in den Topf damit.
Gelierzucker-Packung behutsam öffnen. Darauf achten, dass nicht der gesamte Sch***-Zucker in der Küche herumfliegt. Ab in den Topf damit.

Alles auf hoher Stufe zum Kochen bringen.
Einen langstieligen Löffel nehmen, damit fröhlich Herumrühren.
***Es sollte wirklich UNBEDINGT ein langstieliger Schöpf-/Rühr-Löffel sein, heiße Marmelade macht sich eher uncool auf der Haut***

So lange kochen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Ich mag Marmelade gerne, wenn noch ein paar Stücke enthalten sind. Länger als 5 min. wird das aber ohnehin nicht dauern.

In vorbereitete sauber Einmachgläser füllen, diese verschließen und direkt auf den Deckel stellen (tötet Bakterien auf dem Deckel und so, alter Hausfrauentrick).

Genießen.

Ergibt ca. 5 Einmachgläser

Dauer: 10 min. Obst putzen und zerstückeln + 5 min. erhitzen + 5 min. köcheln = 20 min. bis zum Abfüllen


Kommentare:

  1. Huhuuuu Frau Schulz, ohhhh das hört sich so lecker an. Ich habe noch gar keine Marmelade gemacht dieses Jahr...muss auch unbedingt.
    Danke für das Rezept :-)
    Liebe Grüße
    Mone :-)

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  2. Hmm hört sich lecker an. Die Banane macht es bestimmt auch gleich ein bisschen süßer, da kann man Zucker sparen.

    Gute Idee, nur isst bei uns kaum einer Marmelade :D

    LG,

    Nini

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    1. Ich esse auch selten Marmelade aufs Brot, allerdings rühre ich sie mir gerne mal in Joghurt ein :)
      Und ein paar der Gläser landen als kleines Geschenk in anderen Haushalten - so hat jeder was davon ;)

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  3. Ich hatte noch nie Marmelade mit Banane, muss defintiv einmal ausprobiert werden! :D

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  4. Die Marmelade sieht super aus. Rhabarber geht halt immer.

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