Sonntag, 19. Mai 2013

Vegane Cantuccini



Nachdem TomTom und Mio Ende April / Anfang Mai ihren Geburtstag feierten, war es vergangenen Sonntag bei meiner Freundin Vau und meiner Mama so weit - während Vau einen Gutschein für ein übertrieben schnulziges Buch, das erst nach Abschluss ihrer Bachelorarbeit geschenkt werden darf, bekam, buk ich für Mama ihre liebste Nascherei: Cantuccini.
Ich würfelte hierbei diverse Rezepte (bspw. dieses und dieses plus eine Prise Frau Schulz) zusammen, passte ein paar Mengen und Backzeiten an und konnte mit den folgenden Cantuccini einen echten Volltreffer landen:

Man nehme...
200 g Margarine
200 g Zucker
250 g Weizenmehl Typ 450
250 g Dinkelmehl Typ 630
150 - 200 g ganze Mandeln
1 geh. TL Backpulver
3 EL Sojamehl
2 EL Vanillezucker
1/2 Fl. Bittermandelöl

Sojamehl mit doppelt soviel Wasser anrühren und gemeinsam mit Margarine und Zucker schaumig schlagen. Mehl und Backpulver hinzufügen und alles zu einem Teig verrühren. Mandeln unterheben und mit den Händen verkneten.
Ein Blech mit Backpapier auslegen und den Teig zu vier Rollen formen. Dabei die Mandeln in den Teig einarbeiten - das kann mitunter etwas schwierig sein, lohnt sich aber, da die Cantuccini dann nicht so schnell brechen.
Rollen auf Backblech, Blech bei 200° Ober-/Unterhitze in den Ofen und 45 Minuten (ja, wirklich eine dreiviertel Stunde!) backen.
Hinaus mit dem heißen Blech und die Röllchen ca. 20 min. abkühlen lassen. Nun mit einem scharfen Messer in ca. 1cm breite Stücke schneiden, auf eine Seite legen und für weitere 7 min. in den Ofen. Hinaus mit dem Blech, Scheiben auf die andere Seite legen (die Teile sollen ja kross werden ;) ) und nochmal 7 min. backen.

FERTIG!

Nun sollten die Cantuccini vollständig auskühlen, bevor sie in einer Plätzchendose aufbewahrt werden - lange wird das aber ohnehin nicht sein, die Kekse sind so was von lecker! ;)

Ergibt ca. 80 Cantuccini

Dauer: 10 min. Teig kneten + 1 h Backzeit + 20 min. Abkühlung von der Hitze = 1,5 h, die sich absolut lohnen!

P.S.: Besagtes übertrieben schnulziges Buch, das Vau Ende Juni bekommt, ist in die Susan-Elizabeth-Philipps-Reihe einzuordnen. Ich gestehe hiermit: Ja, ich bin ein SEPpi! Ich verschlinge jede Neuerscheinung der Autorin, habe alle bislang veröffentlichten Bücher und schmelze bei den immer gleichen Liebesgeschichten jedes Mal von Neuem dahin!

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