Montag, 24. Juni 2013

Knöpfli mal anders

Nachdem Angie von Bissen fürs Gewissen in der letzten Woche ihren Preis aus dem Hause Schulz bekommen hat, möchte ich natürlich die Rezepte zu den Leckereien, die ihren Weg nach Wien fanden, mit euch teilen.

Ich überlegte ziemlich lange, was ich Angie schicken soll und entschied mich letztlich für Knopf-Kekse (die Idee fand ich in dem Buch "Geschenke aus der Küche" 2008), Schoko-Cantuccini und Cranberry-Zimt-Muffins.

Die Knopf-Kekse eigneten sich ebenso wie die Schoko-Cantuccini besonders gut, da beides den längeren Transport (die Post brauchte dankenswerterweise "nur" eineinhalb Wochen) gut überstehen können - allerdings sind sie nichts für Menschen mit einer Koumpounophobie (also Ekel / Angst vor Knöpfen).

Wer denkt, Plätzchen und Kekse passen nur in die (vor-)weihnachtliche Zeit, der irrt!
Dank Zitronenabrieb und dunklem Kakao sind die folgenden Knöpfli ein freigeistiges, jahreszeitenunabhängiges und durchaus gelungenes Backexperiment, wobei sich der Aufwand bei der Formgebung wirklich lohnt!

Dunkle Knöpfe wurden leider zu schnell gefuttert - aber bei Angie (Link oben) seht ihr beide Varianten
Man nehme...
300 g Margarine
125 g Puderzucker
1,5 EL Vanillezucker
2 EL Sojamehl, gemischt mit 4 EL Wasser
Prise Salz
550 g Mehl
Abrieb einer Zitrone
1 EL Kakao

Alle Zutaten bis auf Zitronenschale und Kakao zu einem glatten Teig verkneten. Dann den Teig teilen und eine Hälfte mit Zitronenabrieb bzw. Kakao verfeinern.
Nun wandert der Teig erstmal für mind. 1 h in den Kühlschrank.
In der Zwischenzeit sollte man die Küche mal nach unterschiedlich großen Deckeln / Förmchen / Ausstechern durchsuchen und Schaschlickspieße aus Holz bereitlegen.

Der Teig ist fertig? Na dann los!
Teig dünn ausrollen und unterschiedlich große Kreise ausstechen. Nun jeweils mittig mit einem kleineren Ausstecher einen weiteren Kreis eindrücken - dabei nicht ganz so eifrig sein wie Frau Schulz, meine ersten Knöpfe wurden leider nur ein weiterer Kreis im Kreis, da ich viel zu fest drückte ;) Mit dem flachen Ende des Schaschlikspießes mal zwei, mal vier Löcher in die Knöpfe stanzen.

Bei 180° ca. 12 - 15 min. backen.

Ergibt je nach Größe ca. 100 Knöpfli

Dauer (wollt ihr das wirklich wissen?!): 5 min. Teig kneten + 1 h ruhen lassen + 1 h Knöpfe stechen = 2 h ohne Backzeit - aber Kinder, es lohnt sich wirklich!!!

Kommentare:

  1. Selbst mit Koumpounophobie (kann das irgendwer aussprechen?) hätte ich die Knöpfli gegessen :D

    Ich hab sie übrigens am Samstag nachgebacken als Geburtstagsgeschenk für 2 Freunde. Aber irgendwie sind sie nicht annähernd so hübsch geworden wie deine, Knöpfe waren nur im Ansatz erkennbar. Darum hab ich sie dann mit Zuckerguss bestrichen und mit Blüten bestreut. Sah dann auch ganz nett aus.

    LG und danke für die min. 2kg mehr auf meinen Rippen ;)

    Angie

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  2. Die Knöpfe sind sowas von süß!
    Auf die Cantuccini bin ich gespannt, denn die habe ich bisher noch nie irgendwo ohne Ei gefunden und wüsste jetzt auch nicht so richtig, obs ohne gut funktioniert.

    Liebste Grüße und schön, dass du ENDLICH wieder da bist :-)
    Dein Cookie-Kekschen

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  3. Ohh, die sehen wundervoll aus! Muss ich beizeiten mal für meine Neffen machen :)

    Ich kann mich Cookies nur anschließen: toll, dass die Blog-Abstinenz endlich vorbei ist :)

    Liebe Grüße
    Federchen

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  4. Ach wie wunderbar.
    Koumpounophobie ist das das, wo man sich vor Knöpfen ekelt?
    Gut, dass das bei diesen Knöpfen nicht der Fall ist.

    liebe pflanzliche Grüße, miss viwi

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