Sonntag, 9. Juni 2013

Ratatouille - oder: was gegen Kohlenhydrat-Attacken hilft und trotzdem schmeckt

Jaja, Hand in Hand mit dem Sommer geht bei mir der kritische Blick in den Spiegel: Sehe ich da etwa (immer noch / wieder / nicht nur ausschließlich) Winterspeck?! Tz tz, dem muss Abhilfe geschafft werden und das gelingt mir am ehesten, wenn ich abends auf Kohlenhydrate (v.a. böses, böses, böses Weißmehl & Zucker) verzichte..

Weil ich zu meinem Salat aber trotz moströser Portion immer noch ein Scheibchen Brot brauche, da ich sonst außerordentlich unbefriedigt bin, und auch bei diesen Temperaturen hin und wieder gerne mal etwas Warmes esse, habe ich mir gestern das allerleckerste Ratatouille gekocht, das ich je gegessen habe!

Einfach, lecker und sättigend - Herz, was willst du mehr?!

Man nehme...
Die Tomaten schafften es nicht mehr in den Topf :)
1 Zucchini
1 Aubergine
1 (rote) Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Paprika
Pilze (nach Bedarf)
Olivenöl
Saft 1 kl. Zitrone
1 Dose gehackte Tomaten 
frische Kräuter (z.B. Thymian, Salbei, Basilikum, Rosmarin, etc.)
Salz & Pfeffer

Zwiebel in etwas größere Würfel schneiden und in einem Topf in etwas Olivenäö glasig dünsten. Parallel die in große Würfel zersäbelte Aubergine in einer Pfanne anbraten. Sobald die Aubergine Farbe angenommen hat (nicht zu viel Öl dazu, Aubergine saugt Öl wie ein Schwamm auf), ab in den Topf zu den Zwiebeln. Die Hitze des Topfes reduzieren und in der Pfanne nacheinander in etwas Öl die grob gewürfelte Paprika, Zucchini und Knoblauchzehen anbraten. Das Gemüse habe ich jeweils in der Pfanne mit Salz & Pfeffer gewürzt, so hatte das Ratatouille am Ende ein leckeres Aroma und es war kaum Nachwürzen notwendig.
Da im Kühlschrank noch 2 Champignongs darbten, folgten diese ebenfalls in den Topf. Zudem habe ich einige Zweige Thymian mit den Zucchini angebraten und in den Topf gegeben. Wichtig ist, dass das Gemüse im Topf nicht mehr weiterbrät, sondern eher auf kleiner Flamme zu Ende garen kann.
Alles im Topf? Super. Dann mit Zitronensaft und gehackten Tomaten ablöschen und die feingehackten frischen Kräuter unterrühren.

That's it!

Es lohnt sich wirklich, das Gemüse separat anzubraten, da so die Aromen viel besser erhalten bleiben und man am Ende jede Gemüsesorte herausschmecken kann.

Zusammen is(s)t man weniger allein

Dauer: 10 min. schnibbeln + 15  min. Etappenbraten = 25 min. bis zum megatollen Ratatouille

Kommentare:

  1. Das sieht total lecker aus, macht (bei mir) aber auch gleich Lust auf reis dazu *schiefgrins*
    ich hab echt das Problem, wenn ich abends komplett auf KH verzichte, falle ich später am Abend über Chips o.ä. her *seufz*

    Trotzdem heissts auch bei mir nä. Woche "Kampf den Pfunden"
    Mal sehn wie´s klappt...

    Grüßle, Jessi

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  2. Huhu liebe Frau Schulz,
    bei mir siehts in letzter Zeit ähnlich aus. Winterspeck ist da und sollte eigentlich bekämpft werden, andererseits kann ich auch soo schlecht nein sagen, wie z.B. gestern Abend zu Pizza und Weißwein :D
    Mein Vorsatz ist nun auch erstmal auf weißes und auf Gluten zu verzichten, mal schauen, wie lange das funktioniert.... :D
    Die Ratatouille sieht superlecker aus, die werd ich auch bald mal ausprobieren :)
    LG und einen guten Abnehmerfolg,
    Laura

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  3. Bei dem Wetter in der letzten Zeit, kann man sich abends doch nur mit Kohlenhydraten trösten. Ich ernähre mich momentan am Liebsten von Kartoffelsalat, mit Majo natürlich *schmacht* Und heute gab es Kuchen. Dabei nehm ich mir doch jeden Tag vor es heute anders, gesünder zu machen.

    Das Ratatouille sieht köstlich aus, kommt gleich auf meine "to cook"- liste :)

    LG Angie

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  4. Bewegung jeder Art hilft auch sehr gut gegen Attacken...;)

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  5. Juhu juhu, das Buch ist das.
    Und der erste Blick den ich bisher reingeworfen habe, ist sehr vielversprechend :) Danke dir!

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