Dienstag, 8. Oktober 2013

{7 Gänge in 7 Stunden} Hauptgang: Scharf-süße Gnocchi

Nachdem das Sieben-Gänge-Menü gestern unterbrochen wurde (Bloggeburtstag, tolle Verlosung, hier zu finden), geht es heute mit dem Hauptgang weiter. 
Eigentlich müsste es zum Hauptgang eineinhalb Kürbisse geben, doch die Bloggerin, die sich des Hauptganges angenommen hat, verzichtete diesmal auf ihr Lieblingsgemüse. Es finden sich auch weder Avocado noch Obst im Hauptgang und trotzdem - glaubt es mir ruhig - hat ihn der Lieblingskeks von Cookies&Style geschaffen.
Cookies Blog lese ich schon seit einer halben Ewigkeit. Die wunderschön drapierten Bilder ihrer Gerichte haben mich ebenso in ihren Bann gezogen wie die stets kreativen Rezepte, die sie mit uns teilt. Das Outfit-Foto, das am Ende eines jeden Beitrages folgt, zeigt eine hübsche Frau, die neben einem tollen Geschmack auch ein bewundernswertes Händchen für Styling hat!
Vergangene Woche hatte ich das Glück, Cookie in Wien kennenzulernen - und sie ist ebenso bezaubernd, wie es ihre Bilder und Rezepte schon vermuten lassen.



Danke, liebste Cookie, dass du dich dem Hauptgang angenommen hast!


Frau Schulz plant ein 7-Gänge-Menü für sich und ihren Müslischalenbesitzer und ich darf den Hauptgang dazu beisteuern.
Da lasse ich mich nicht lange bitten und bitte stattdessen zu Tisch.
Ja, Überraschung, es gibt nichts mit Kürbis! Hättet ihr jetzt nicht gedacht, was?!

Mein Hauptgang lässt sich super vorbereiten - was wichtig ist bei einem so großen Menü - und benötigt nicht viele Zutaten.
Nachdem es sich um ein Dinner für zwei handelt, habe ich beschlossen meinen ach so geliebten Knoblauch und den übermäßigen Gebrauch von Zwiebeln zu lassen und stattdessen etwas Mundgeruchsneutrales zuzubereiten.
Allerdings finden sich Ingwer und Chili in meinem Gericht, die ja als heimliche, legale Liebesdrogen gehandelt werden ;-)
"Scharf-süße Gnocchi"
Rezept (natürlich für 02 Personen):
700g Süßkartoffeln
200g Weizenmehl (Typ 550)
50g Dinkelgries
1 EL Kartoffelmehl
1 TL Kurkuma
einige Blätter Salbei
etwas frisch geriebene Muskatnuss
einen ganzen Haufen aus der Chili-Gewürzmühle
gutes Olivenöl
Für die Gnocchi die Süßkartoffeln waschen und in dicke Scheiben schneiden. Diese auf ein Blech legen und mit einer Tinktur aus Öl und Chili bestreichen und mit den Salbeiblättern belegen. Danach kommen die Gesellen bei 180 Grad in den Backofen und zwar so lange,  bis sie richtig schön weich sind (das dauert in etwa 40-50 Minuten).
Nach Ende der Garzeit aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen (die Salbeiblätter auf keinen Fall wegwerfen). Dann aus der Schale drücken und mit den restlichen Zutaten gut verkneten, bis ein schöner, homogener Teig entstanden ist.
Der Teig wird nun in längere Würste gerollt und im ca. 1 cm Abstand mit einem Messer zu Gnocchi geteilt.
Diese dann nur noch im Salzwasser kochen, bis sie an der Oberfläche schwimmen, dann sind sie fertig und durch den Kurkuma leuchtend orange.
Dazu habe ich eine leichte Soße angedacht die aus folgenden Zutaten besteht:
etwa 10 getrocknete Tomaten
1 Daumengroßes Stück Ingwer
etwas Alsan
Die Margarine in einer großen Pfanne schmelzen und kurz brutzeln lassen. Den Ingwer sehr fein hacken, zugeben und mitbraten. Dann noch die getrockneten Tomaten in Streifen schneiden und ebenfalls zugeben. Zuletzt noch die Gnocchi in die Pfanne werfen und gut durchschwenken.
Zum Anrichten die Salbeiblätter über den Gnocchi zerböseln und gut schmecken lassen.
Als Beilage gibts einen gemischten Salat mit Karottenstreifen und SenDi Dressing. Dafür einfach Olivenöl, Granatapfelbalsamico, 1 TL Mandelmus und 1 großen TL SenDi (von Zwergenwiese) miteinander vermischen und über den Salat geben.
Ich wünsche dem Fräulein Schulzi und ihrem Müslischalenbesitzer einen guten Hunger und bin schon auf die anderen Gänge gespannt.
Habt es gut!
Euer Lieblingskeks




Kommentare:

  1. Ach wie süß du bist! <3
    Und sollte der Müslischalenbesitzer dich nach diesem Menü nicht endgültig wegschnappen, dann nehm ich dich ;-)

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  2. Das werde ich auch ausprobieren, habe bei Gnocchi ab normale Kartoffeln gedacht, aber mit Süßkartoffel ist das nochmal was anderes. :)

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  3. Liebe Frau Schulz, wenn ich das so alles lese, wäre ich so gerne dabei gewesen. Ein tolles Treffen, tolle Bilder und super Rezepte. Viele herzliche Grüße an euch alle, Jutta

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