Montag, 14. Oktober 2013

{Dann wollen wir doch Kuchen essen} Birnen-Marzipan-Kuchen

Huiuiui, was hat sich Angie denn da wieder einfallen lassen?!
Kuchen will sie haben, Torten, Muffins, Cupcakes - kurzum, alles, was das Herz höher schlagen und die Hosennummern größer werden lässt.




Doch beginnen wir von vorne..
Angie, deren Blog Bissen für's Gewissen ich schon seit geraumer Zeit lese, die ich unlängst in Wien besuchte und die mit ihrem Beitrag zum Sieben-Gang-Menü der vergangenen Tage nicht nur mein Herz zum Schmelzen brachte - Angie also rief dazu auf, zu Ehren ihres zweiten Bloggeburtstages [Happy Birthday, trallalalalaaaaa] opulente Kuchen und andere Köstlichkeiten für sie zu backen.

Nun, da ließ sich Fräulein Schulz natürlich nicht zweimal bitten - allerdings musste auf üppige Deko verzichtet werden, da ich ein kleines Zeitfresserproblem namens Arbeit & nahendes Studium habe ;)

Ich habe mich nachfolgend für ein Rezept entschieden, das ich vor Jahr und Tag mal zugesteckt bekam. Woher es ursprünglich kommt, weiß ich gar nicht - da ich mich aber nicht mit fremden Federn schmücken möchte - ja, ich habe mich an einem Rezept orientiert. Nein, ich weiß die Quelle leider nicht mehr. Macht aber nix, oder? ;)

Trotzdem ist dies ein Kuchen, den ich ohne Weiteres Marie Antoinette kredenzt hätte - und ich bin mir sicher, er hätte ihr geschmeckt!

Birnen-Marzipan-Kuchen für Marie Antoinette

Man nehme...
...für den Teig
250 g VK-Mehl
80 g brauner Rohrzucker
150 g Margarine
1 EL Sojamehl, vermischt mit 2 EL Wasser
2 EL Sojamilch
Prise Salz

...für den Belag
1 kg Birnen, geschält, halbiert, entkernt
Saft 1 Zitrone
1 EL Agavendicksaft
30 g Rohrzucker
100 ml Sojasahne
150 g Marzipan

Zunächst den Mürbeteig herstellen. Dazu alle Teigzutaten solange verkneten, bis ein glatter Teig entstanden ist, dann ca. 30 min. im Kühlschrank parken.
In der Zwischenzeit die Birnen vorbereiten und die Birnenhälften in Zitronensaft und Agavendicksaft dünsten. Aus dem Sud nehmen und abkühlen lassen.
Den Teig in eine gefettete Springform (28 cm) ausrollen, mit einer Gabel mehrfach einstechen und bei 175° ca. 15 min. vorbacken. Derweil Marzipan mit Sojasahne und Zucker zu einer glatten Masse rühren. Sie sollte später mit einer Spritztülle verwertbar sein, daher darf die Konsistenz nicht zu flüssig werden.
Birnenhälften auf den Boden und mit der Marzipanmischung ein hübsches Gittermuster auf den Kuchen spritzen.
Und ab damit in den Ofen - genauer 25 min. bei 175°, wobei der Kuchen sich auf der unteren Schiene am wohlsten fühlt.

Der Kuchen schmeckt gleichwohl frisch wie am nächsten Tag sehr lecker - Angie, ich hoffe, dir gefällt mein Beitrag und du kannst meinen Kuchen ganz bald probieren ;))

Ergibt einen Kuchen, der einer Königin würdig ist

Dauer: 10 min. Teig kneten + 30 min. schlafen im Kühlschrank + 40 min. Gesamtbackzeit = 80 min., aber es lohnt sich sooooo sehr!


Kommentare:

  1. mmmmh, ich glaub, das schmeckt Traumhaft!!!
    Den werd ich unbedingt mal ausprobieren müssen!
    Mir läuft echt das Wasser im Mund zusammen...

    Grüßle, Jessi

    AntwortenLöschen
  2. Awwww, wie toll der geworden ist. Vielen Dank! Wann lieferst du ihn mir? :D
    Birne und Marzipan, welch Traum!

    AntwortenLöschen
  3. Ach Frau Schulz, angesichts diesen deliziösen Anblicks Ihres Kuchens, verzehre ich mich nun hingebungsvoll nach eben diesen und sehe mich gezwungen schnellst möglich ein Exemplar davon nach zu backen!

    AntwortenLöschen
  4. Liebe Frau Schulz,
    jetzt beobachte ich dich schon ein bisschen länger und die letzten Posts verraten auch deine Liebe zur Teilnahme an kleinen Projekten. Ich bin auch gerade dabei eins ins Leben zu rufen und möchte dich gerne dazu einladen Teil eines wunderbaren herbstlichen Backkalenders für den November zu werden.

    Vielleicht hast du ja Lust, Zeit und Ideen mitzumachen :) und gerne auch weiterzusagen.

    Liebe Grüße,
    Katharina
    http://frau-von-blaubeer.blogspot.de/2013/10/backe-backe-blaubeerkuchen-oder-kurbis.html

    AntwortenLöschen
  5. Der sieht mega-lecker aus, zum Glück scheinst du eine genauso große Marzipan-Vorliebe zu haben wie ich. Da ich grundsätzlich keine vegane Margarine kaufe, bin ich wirklich froh, dass das Gittermuster keine "Butter"-Creme ist, wie ich zuerst vom Bild her dachte. Im Teig kann man es ja gut durch Öl ersetzen :)

    AntwortenLöschen
  6. War sehr vergnüglich, mal widder durch den Blog zu hüpfen. So liebevoll geschrieben und tolle Bilder. Unglaublich, dass das alles vor nunmehr fast 26 Jahren begann. Wer hätte das gedacht? Die stolze Mudder

    AntwortenLöschen