Sonntag, 6. Dezember 2015

{Sport} Mein erster Marathon (Frankfurt Marathon) - Teil V

Warum ich nach meinem ersten Halbmarathon im Mai dachte, dass ich den Marathon NICHT schaffe, lest ihr in Teil I. Wie ich dieses Gefühl überwand, lest ihr in Teil II. Meinen Start lest ihr in Teil III und in Teil IV könnt ihr erfahren, wie ich meinen ersten Marathon finishe.

Da habe ich doch glatt meinen ersten Marathon beendet - und das nur 13 Monate, nachdem ich erstmals in meinem Leben gejoggt bin!

Mit meiner Zielzeit von 04:39:31 bin ich durchaus zufrieden, kann aber dennoch sagen, dass ich einiges gelernt habe und die Tipps meiner Tante ein bisschen modifizieren kann:

Starte langsam!
Das unterschreibe ich genau so. Ich kam an vielen Läufern vorbei, die zu schnell gestartet sind und daher zwischenzeitlich gehen mussten.
Ich war anfangs aber eher zu zaghaft. Einen Schnitt von teils über 07:00 min./km ist für mich, die ich die 10km im Wettkampf mit einem 05:30er Schnitt laufe, einen Tick zu langsam. Beim nächsten Marathon möchte ich daher langsam starten, aber nicht unter meinen Möglichkeiten bleiben.

Iss genug!
Habe ich gemacht - und doch bekam ich ca. bei Kilometer 7 echte Hungerrast. Und das trotz Frühstücksporridge plus 2 Bananen kurz vor dem Start. Kann sein, dass das bei mir die Nervosität war - richtiges Essen kann ich aber künftig ganz easy im Training üben.

Trink genug!
Was ist genug, was ist zu viel? Das Trinken war bei diesem Lauf mein großes Manko. Insgesamt viermal war ich in den 2 Stunden vor Start, weitere viermal auf der Strecke auf Toilette, weil ich zu viel getrunken hatte. Das kostet Zeit und Nerven! Aber auch das richtige Maß bei den Getränken lässt sich lernen und so werde ich darauf bei den nächsten Trainingsläufen verstärkt achten.

Lauf DEIN Tempo!
Auch diesen Tipp habe ich nicht immer hundert Prozent beherzigt: ich habe mich mehrmals mit Läufern zusammen getan, die unter meinem Tempo liefen. Das tat ich bewusst, aus Angst, zu schnell zu werden. Auch hier darf ich mutiger werden und mehr auf mein Gefühl hören.

Beschleunige frühestens ab Kilometer 30!
Dem ist nichts hinzuzufügen ;)

Insgesamt habe ich den Frankfurt Marathon als Herausforderung erlebt, die ich jedoch gut meistern konnte. Die Medaille habe ich mir natürlich gravieren lassen - so wie es nach dem ersten Marathon sein soll ;)

Kommentare:

  1. Es ist so krass, wie Du in so kurzer Zeit solche Erfolge erreicht hast. Ein Marathon ist so ziemlich das krasseste, was ich mir vorstellen kann (und dann kommen die Dreitagerennen durch Wüsten), also echt Respekt!

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  2. Moin, habe Zeit im Krakenlager nochmal ein bißchen zu lesen. Das war wirklich eine tolle Leistung. Vorallem vor dem frühkindlchen Hintergrund, der mir ja zur Verfügung steht. Wirklich, eine starke Leistung!!!!!!!! Mm

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