Dienstag, 26. Januar 2016

{Rezept} Schoko-Bananen-Cookies


Kennt ihr diesen magischen Moment, in dem ihr ein neues Rezept entdeckt, es lest, bereits währenddessen den Geschmack auf der Zunge spüren könnt und dann, wenn ihr es endlich ausprobiert habt, ist es noch besser als in eurer Vorstellung?

Genau so ging es mir mit dem Schoko-Bananen-Cookies-Rezept von Stina Spiegelberg aus ihrem Buch Gesund backen. Zwar ließ ich die Zitrone weg und meine Cookies werden - ein ums andere Mal - nicht mal im Ansatz so hübsch gleichmäßig wie auf dem zugehörigen Buchfoto. Nichtsdestotrotz bin ich ein großer Fan dieser Kekse und habe sie gewiss schon zehn Mal gebacken!

Mein minimal abgewandeltes Rezept (und zugleich die doppelte Menge des Ursprungrezeptes) kommt hier und zudem der Tipp, die Cookies schleunigst nachzubacken! ;)


Man nehme...
280 g Mehl
100 g Zucker
etwas gemahlene Vanille
1 TL Backpulver
Prise Salz
2 reife Bananen
160 g Margarine (z.B. Alsan)
100 g Schokodrops, zartbitter

Mehl, Zucker, Salz, Vanille und Backpulver in einer Schüssel mischen. Die Bananen pürieren oder mit einer Gabel zerdrücken und in den Teig arbeiten. Ebenso die (am besten zimmerwarme!) Margarine in den Teig rühren. Zu guter Letzt die Schokodrops zugeben und alles zu einem schönen Cookieteig verarbeiten.

Ein Backblech mit Backpapier auskleiden und die Cookies mit zwei Teelöffeln nacheinander auf das Blech setzen. Genug Abstand lassen - die gehen noch ordentlich in die Breite!

Bei 190°C Ober-/Unterhitze ca. 15 min. backen.

Ergibt ca. 40 Cookies

Dauer: 5 min. Zutaten abwiegen + 5 min. zu Teig verarbeiten + 20 sec. den Mann jagen, weil er schon wieder Teig stibitzt hat + insgesamt ca. 30-45 min. Backzeit = Ruckzuck fertig!

Freitag, 22. Januar 2016

{Rezension} Klassiker vegan backen

1.) Die harten Fakten
Klassiker vegan backen von Kati Neudert ist im EMF-Verlag erschienen und präsentiert als Hardcoverbuch insgesamt 70 Rezepte.
Nach einer angenehm kurz gehaltenen Einleitung (eine knappe Seite reicht aus - ich schätze ja Kochbücher bzw. Backbücher, bei denen nicht 40 Seiten mit einer allgemeinen Einführung zum veganen Leben verbracht werden) folgen die Rezepte.
Thematisch gliedern sie sich in
Grundrezepte, 
Blechkuchen mit Hefeteig,
Blechkuchen aus Backpulverteig,
Kuchen aus Plunderteig,
Napf- und Kastenkuchen,
Torten und
Tartes.

2.) Die Rezepte
Jedes Rezept erstreckt sich auf zwei Seiten und wird von einem formatfüllenden Bild begleitet. Die Zutaten sind übersichtlich aufgelistet und die Zubereitung ist dank numerierter Reihenfolge denkbar einfach nachzuvollziehen. Natürlich dürfen Klassiker wie der Frankfurter Kranz oder Baumkuchen nicht fehlen, die demnächst auch noch ausprobiert werden müssen. Zunächst aber zu den Kuchen, die auf meinem Teller landeten:

Der Apfelmuskuchen gelang mir dann auch auf Anhieb, wobei Blechkuchen mit Hefeteig nicht unbedingt zu meinen Lieblingen zählen. Das tat dem Rezept allerdings keinen Abbruch und der Kuchen kam gut an. Der Marmorkuchen hingegen war genau mein Fall: Besonders gut gefiel mir, dass die Bindung durch die Zugabe von Stärke erreicht wurde. Überhaupt kommen die Rezepte zumeist ohne "besondere" Zutaten aus, was die Wahrscheinlichkeit steigert, dass sie auch bei Nichtveganern Anklang finden. Absolut gigantisch schmeckte die Maulwurftorte, die so schnell verputzt war, dass kein Foto mehr gelingen wollte.
Das Rezept für den Apfel-Marzipan-Kuchen ist seit Montag hier zu finden - ich MUSSTE es einfach mit euch teilen, weil der Kuchen ebenso pfiffig wie einfach ist.

Die ausprobierten Rezepte funktionierten bislang alle, wobei ich (wie fast immer) den Zuckeranteil reduziert habe. Das mache ich allerdings seit einer gefühlten Ewigkeit bei fast allen Kuchenrezepten und ist wohl eher meinem persönlichen Geschmack geschuldet.

Apfelmuskuchen (S. 40)
Marmorkuchen (S. 66)
Apfel-Marzipan-Kuchen (S. 78)

3.) Fazit
Klassiker vegan backen besticht mit einer Vielfalt an veganen Kuchen- und Tortenrezepten, die zum Nachbacken anregen. Es bietet eine tolle Einführung in das vegane Backen, allerdings fehlen teilweise Erklärungen (zum Beipiel, wofür Stärke in einem Rezept eingesetzt wird), weshalb es ausschließlich auf Grundlage des Buches schwer fallen kann, kreativ mit den Rezepten umzugehen. Wer hingegen ein Backbuch sucht, das einfache Rezepte mit Gelingsicherheit bietet, die auch bei Nichtveganern bestehen können, wird hier fündig.

Vielen Dank an den EMF-Verlag, der mir das Buch kostenfrei zur Rezension zur Verfügung gestellt hat.

Montag, 18. Januar 2016

{Rezept} Apfel-Marzipan-Kuchen

Vor kurzem wurde ich erneut ein Jahr älter und zu diesem Anlass buk ich einige Kuchen und Muffins, die ich mit zur Arbeit nahm.

Einer dieser Kuchen ist derzeit mein heimlicher Favorit:
Er ist blitzschnell zubereitet, kommt ohne fancy Sonderzutaten aus und schmeckt dank Marzipan und Apfel herrlich frisch! Die Kombination klang beim ersten Rezeptlesen nun nicht direkt überzeugend, der Kuchen schmeckte dafür umso besser. Das Rezept habe ich aus dem Buch Klassiker vegan backen und kann ein Nachbacken wirklich nur ans Herz legen - also schnell zum Rührbesen greifen, bevor die Fastenzeit anfängt und Kuchen und Co. erst einmal verbannt sind. ;)

Man nehme...
150 ml Pflanzenmilch (ich habe Haferdrink genommen)
100 g Marzipan
325 g Weizenmehl
1 Pckch. Backpulver
170 g Zucker (im Original werden 200 g genommen - mir reichte die abgezuckerte Version)
1/2 TL Zimt
1 Prise Salz
200 g zimmerwarme Margarine
1 mittelgroßer Apfel

Den Apfel vierteln, entkernen, schälen und fein reiben. Die Pflanzenmilch in einem Topf erwärmen und das Marzipan unter rühren darin auflösen. Das geschieht am einfachsten, wenn man das Marzipan ca. 1 h vorher in den Kühlschrank legt und dann mit der Küchenreibe grob reibt. Ansonsten einfach in kleine Würfel schneiden und dann in die warme Pflanzenmilch geben. So lange mit einem Schneebesen rühren, bis es ganz aufgelöst ist.
Trockene Zutaten mischen. Nun Margarine und (warmen) Pflanzendrink zügig unterrühren. Zuletzt den geriebenen Apfel unterheben.

Eine passende Gugelhupfform (21 cm Durchmesser) fetten und mehlen und dann den Teig hineingeben.

Bei 180° Ober-/Unterhitze ca. 50 min. backen. Den Kuchen nun mit Alufolie abdecken, den Ofen auf 200°C stellen und weitere 25-30 min. backen.

Dann aus dem Ofen nehmen, den Kuchen mindestens 45 min. in der Form abkühlen lassen, bevor man ihn stürzt und dann vollständig auskühlen lässt.

Ich habe noch eine dicke Schicht Zitronenguss darauf gegeben.




Ergibt 1 Gugelhupf voller Marzipan


Dauer: 15 min. Teig rühren + 1,5 h Wartezeit vor dem Ofen + 2 h Wartezeit, bis der Kuchen kalt ist = ein Kuchen, der am besten am Vorabend vorbereitet wird

Samstag, 9. Januar 2016

{Alltag} Frühstück bei Frau Schulz

Die erste Januarwoche war zugleich meine letzte Ferienwoche und erwartungsgemäß war sie viel zu kurz und viel zu vollgepackt mit wunderbaren Tagen.

Seit Anfang Januar mache ich bei Kristins eat-train-love-Challenge 2016 mit und habe dazu einige Ziele bezüglich meines Essverhaltens festgelegt. Neben dem täglichen Grünen Smoothie fällt der Fokus derzeit vor allem auf mein Frühstück.

Allzu oft fiel das nämlich in der letzten Zeit aus. Da falle ich morgens schlaftrunken aus dem Bett, schnappe mir halb blind Leine und Hund, schlurfe eine Runde um den Block, renne ins Bad, schnappe mir eine Banane und ab geht es Richtung Schule. Die Banane wird allzu oft im Auto oder (noch schlimmer) in der ersten Pause verzehrt, sodass ich nicht selten ohne ordentliches Frühstück vor den Kindern stehe. Und das tut mir nicht gut.

Meine Morgenroutine soll sich wieder ändern: Weg von der gehetzten Frau Schulz - stets am zeitlichen und nervlichen Limit - hin zur ausgeglichenen, weil gut in den Tag gestarteten, Frau Schulz. Klingt nach einem Plan, oder?!
Das mit dem Nicht-Frühstücken hat sich übrigens erst in den letzten 4 Monaten eingeschlichen. Davor war das nie ein Problem.

Und zu diesem Plan gehört eben auch das Frühstück!
Bislang habe ich es bis auf zwei Tage geschafft, etwas "Richtiges" zu frühstücken. An den beiden anderen Tagen hat ein großer Smoothie das Frühstück ersetzt.

Doch was gab es zum Frühstück?

Wie ihr vielleicht wisst, esse ich schon seit Jahren kein Brot mehr zum Frühstück (Ausnahme: Sonntagsfrühstück mit Herrn Fuchs und warmen Brötchen). Stattdessen landen entweder Overnight Oats oder Porridge in allen Variationen auf dem Tisch. Dazu frisches Obst und der Start in den Tag ist gerettet!

Was es die letzten Tage so gab und dass veganes Frühstück einiges kann, möchte ich euch nun zeigen:


Amaranthpops mit Zimtjoghurt aus Vegan fasten und schlank bleiben

Porridge mit Banane, Khaki und Apfel + Sojajoghurt + Müsli

Overnight Oats mit Birne, Mandarine und Walnüssen aus Vegan fasten und schlank bleiben

Porridge mit Heidelbeeren obendrauf und Apfel drin und TomTom dahinter.

Ofenporridge aus Deliciously Ella
Porridge ist weit mehr als öder Haferbrei und dank meiner selbstgesteckten Ziele bin ich dem Frühstücksbrei wieder vollends verfallen!
Man kann aber auch sooooo tolle Kombinationen finden: Habt ihr schon einmal Porridge mit exotischen Früchten oder auf Kokosmilchbasis probiert? Marzipanfans werden bei diesem, diesem oder diesem Rezept mit Sicherheit schwach. Oder darf es zur Abwechslung mal etwas Gemüse sein? Dann nehmt doch einfach mal geriebene Möhre, Kürbisstückchen oder hebt etwas Kürbispüree unter. Ansonsten hilft vielleicht auch mein Porridge-Baukasten weiter bei der Wahl des perfekten Porridges.



Wie sieht euer Morgenritual aus und was frühstückt ihr so?

Samstag, 2. Januar 2016

{Alltag} Meine Ziele 2016 und eine Challenge

Mein Jahr 2016 hat ausgesprochen ruhig begonnen:
Herr Fuchs und ich waren für die Katzen und den Hund daheim geblieben und gegen halb zwölf auf dem Sofa eingeschlafen. Um 00:15 wachten wir kurz auf, schlurften ins Bett und fielen wie erschlagen erneut in einen tiefen Schlaf.

Dass Silvster in diesem Jahr so schlaftrunken ausfiel, hatte mehrere Gründe:
Zum einen sehen Herr Fuchs und ich uns noch bis Ende Februar nur am Wochenende, manchmal nur alle zwei Wochen. Zum andern schafft mich der Job in der Schule mehr als gedacht. Und abgesehen von diesen kleinen Alltagsproblemen haben wir zwischen den Jahren seeeehr viel gegessen und seeeehr viel getrunken - für unsere Verhältnisse! Der gesunde Lifestyle des restlichen Jahres ist dem gemütlichen Lebens zweier Couchpotatoes gewichen.
Ich raffe mich zwar allmorgendlich auf und gehe entweder eine Stunde ins Fitnessstudi oder joggen, danach ist aber wieder Nichtstun angesagt. Das spüre ich vor allem daran, dass ich selten vor 09:00 aus dem Bett komme - absolut untypisch, seit wir den Hund haben.

Doch manchmal braucht man genau so eine Auszeit auch einfach. Zumindest rede ich mir das allzu gerne ein und ignoriere, dass ich mich dank ungesundem Essen nicht glücklich, sondern schlaff, dank unstrukturiertem Tagesablauf nicht erholt, sondern erschöpft fühle.

So kommt mir die Challenge von Kristin von eattrainlove, die am 01.01.16 startete, gerade recht, um wieder in mein fittes, strukturiertes, glücklicheres Leben zurückzufinden.

Bei der Challenge gibt es in diesem Jahr drei Bereiche, die jeweils einen Monat lang verschärft angegangen werden:
Der Januar steht ganz im Zeichen des EAT. Täglich - so die gemeinsame Challenge - wird ein grüner Smoothie getrunken.
Im Februar wollen wir gemeinsam TRAINieren und zwar täglich!
Die LOVE schließlich wird im März fokussiert, genauer: die Liebe zu uns selbst. Täglich stehen wir daher vor dem Spiegel und sagen uns, dass wir uns schön finden ("Spiegeldate").

Zu jeder Kategorie habe ich zu den gemeinsamen WE-Zielen auch eigene ME-Ziele formuliert:


Und damit ich der Januar-Challenge gerecht werde, startete ich heute mit einem grünen Smoothie in den Tag.

Man nehme...
1 reife Banane
1 reife Birne
1 reife Khaki
Saft 1 Orange
125 g Feldsalat
1 gehäufter TL Hanfprotein
ca. 500 ml Wasser

Banane schälen, Khaki und Birne von Strunk bzw. Kernen befreien. Feldsalat sehr gründlich waschen. Alles zu einem glatten Smoothie mixen. Eventuell Wasser zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
























Um euch auf dem Laufenden zu halten, werde ich immer freitags eine Zusammenfassung der vergangenen Woche posten.

Darüber hinaus habe ich für 2016 aber auch noch Ziele, die fernab jeder Challenge stehen:


Welche Ziele habt ihr euch für 2016 vorgenommen?