Freitag, 11. März 2016

{Fasten 2016} Sattwerden leicht gemacht!

Erzähle ich von meinen Fastenvorhaben, ernte ich oft verständnislose oder mitleidige Blicke. Vegan an sich ist ja schon schwer genug, aber dann auch noch ohne helles Mehl, Zucker und Fertigkram? Anstelle der vermuteten Eintönigkeit ist mein Essen in der Fastenzeit aber besonders vielfältig und bunt. Schließlich scheidet der schnelle Griff zum Brot mit veganem "Käse" ebenso aus wie die fix gekochten Nudeln mit irgendeiner Sauce.

Wovon ich in der Fastenzeit (und auch sonst) satt werde, seht ihr hier:

1. Essen in Schüsseln
...hip auch gerne "Bowl" genannt, ist derzeit schwer angesagt. Am liebsten nennt man das Gericht nach der dominierenden Farbe der Lebensmittel (aka "Green Bowl") oder der Geschmacksrichtung. Ja, ich esse auch gerne aus Schüsseln. Nein, ich muss nicht alles als "xyz Bowl" bezeichnen. Das Geheimnis: Man wirft einfach alles, was da ist und weg muss/kann/soll in eine Schüssel und genießt ;)



2. Gemüse aus der Pfanne
Mein liebstes Resteessen: einfach alles, was der Kühlschrank so hergibt, in wenig Olivenöl anbraten. Würzen, auf einen Teller häufen und essen. Im Bild: Mangold, Kartoffeln, Zwiebeln.



3. Gemüse zum Angeben
Wer in der Fastenzeit Gäste empfängt und auftrumpfen möchte (oder einfach sich selbst eine Freude bereiten will), der schichtet Gemüse nach Wahl einfach in einer Tarteform, gießt ein bisschen Sauce drüber und schiebt das Ganze in den Ofen. Nach kurzer Zeit ist die Gemüsetarte fertig und man selbst ein bisschen satter und zufriedener.



4. Ein Gedricht
Manchmal steht mir der Sinn nach mehr. Nach mehr Komponenten auf dem Teller zum Beispiel. Mehr ein Gericht als ein bloßes Essen. Dann wühle ich mich ein bisschen durch Kochbücher oder krame in den längst verschütteten Erinnerungen nach Kompositionen, die auch Herrn Fuchs schmecken könnten. Und ja, manchmal werde ich dann fündig und koche einfach mal Kroketten mit Brokkoli und Tomatensauce. Oder eine Pilzpfanne zum wiederkehrenden Salat.



Und wenn das alles nicht hilft, dann haut man einfach ein paar Pancakes in die Pfanne, vergisst die Fastenzeit und lässt sich auf dem Ahornsirup-See treiben ;)

1 Kommentar:

  1. Ach, das spornt mich doch auch gleich an zu fasten. Ich hab es mir ja eigentlich zu Beginn der Fastenzeit so sehr vorgenommen :D

    AntwortenLöschen